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Kreismeisterschaften 2018: Spinfactory räumt ab

Was für eine Kreismeisterschaft? Hätten wir eine Hymne, sie wäre der Ohrwurm der diesjährigen Kreismeisterschaft geworden.

Bei der ‚Herren A‘-Konkurrenz konnte sich unser Neuzugang und neue Nummer 2 Simon Offermann durchsetzen. Er siegte im Finale gegen Robin Anders aus Mödrath klar mit 3-1 Sätzen. Im Doppel erreichte er mit einem weiteren Neuzugang, Dominik Bellin, den 3. Platz. Ganz großes Tischtennis.

Noch erfolgreicher waren wir in der ‚Herren B‘-Konkurrenz. Hier trafen sich gleich zwei Spinnies im Finale, Benjamin Raquepo und Dominik Bellin. In einem sehenswerten, hart umkämpften Endspiel setzte sich Benjamin mit 3-1 durch. Nicht zu vergessen, auch ein 3. Platz ging an uns. Den erspielte sich Hai Nguyen. Im Halbfinale musste er sich dem späteren Sieger mit 0-3 geschlagen geben. Ramy Siam scheiterte knapp im Viertelfinale, sonst wäre die Medaillenvergabe eine reine Familienangelegenheit geworden.

Weiterer Erfolg bei den Herren: Philipp Moonen ergatterte den 3. Platz sowohl im Einzel als auch Doppel in der Senioren-Konkurrenz AK1.

Bei den Schülern konnte sich unser Top-Talent Ney Marques Herger gleich dreimal in die Siegerlisten eintragen. In der „Schüler B“-Konkurrenz wurde er saustarker 3. (bei 35 Teilnehmern). Diesen Platz erzielte er auch im Doppel. In seiner eigentlichen Klasse, der „Schüler C“-Konkurrenz, kam er gar ins Finale. Hier unterlag er denkbar knapp dem Lövenicher Bruno Moch mit 2:3 (-9, 9, 8, -10, -9).

Und auch bei den Jungen gibt es einen Erfolg zu vermelden. Lukas Seifert erspielte sich den 3. Platz in der „Jungen B“-Konkurrenz.

Ergebnisse Erwachsene in der Übersicht (PDF)

Ergebnisse Jugend in der Übersicht (PDF)

Favoriten siegen in der Jugend

Insgesamt 20 Nachwuchstopspinner kämpften um die drei Titel in der Jugend-, Schüler- und Doppelkonkurrenz. Und es zeigte sich, die TTR-Besten sind nicht umsonst die TTR-Besten, oder anders ausgedrückt, die Favoriten siegten. Kam es in der Gruppenphase noch zu der einen oder anderen Überraschung, setzen sich am Ende des Tages, der hier das Ende des Vormittags war, mit Lucian und Milan die Höchstbewerten durch.
Glückwunsch an alle.

Schülervereinsmeister
Lucian

Vizevereinsmeister
Noah

3. Platzierte
Emil  + Lasse

Jugendvereinsmeister
Milan

Vizevereinsmeister
Carlo

3. Platzierte
Lukas + Martin

Doppelvereinsmeister
1. Johannes  / Emil
2. Milan / Justus

Doppelvereinsmeisterschaft – es kütt wie kütt

„Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß“, diesen legendären Ausspruch Andi Brehmes dachte sich wahrscheinlich Andre zwischendurch. Denn Fortuna, die launige Diva, hat bekanntlich bei der Doppelvereinsmeisterschaft ihre Finger im Spiel, auch wenn die Paarungen von den wurstigen Fingern des Autors gezogen wurden. Um es kurz zu machen: Andre hatte Pech und kam so als spielstärkster Spieler noch nicht einmal in die Nähe des Titels. Darum stritten andere. Nach 8 Partien mit wechselnden Partnern (einmal im Jahr wird geswingt) hatten noch sechs Spieler Chancen auf den Titel: Enes und Helmut waren mit 13 von 16 möglichen gewonnenen Sätzen durch. Gleich vier Spieler, mit Namen Frank, Werner, Oli und Christoph, hatten deren 11. Es kam zu einem Halbfinale und hier setzen sich zur Überraschung der meisten Oli und Christoph recht geschmeidig mit 2:0 durch. Fürs Finale wurde wieder gelost und die Losfee, also die wurstfingrige Diva, führte Helmut und Oli sowie Christoph und Enes zusammen. Es hätte ein spannendes Finale werden können, doch anscheinend fremdelten die beiden Paare miteinander oder sie hatten ihr Pulver verschossen. In einem – im Fußball würde man beschönigend sagen – „taktischem“ Finale gewannen Helmut und Oli recht klar mit 3:1. Glückwunsch zum Titel.

Doppelvereinsmeister

Helmut Gausling und Oliver Tessmer

Vizemeister

Enes Bahar und Christoph May

Gelungene Jahresendfeier

Der böse Affe begrüßte uns herzlich. Und so böse war er gar nicht, als wir uns in seinen Räumlichkeiten zur Jahresendfeier trafen. 40 Spieler mit Begleitung, im Boulevardmund wenig schmeichelhaft Spielerfrau genannt, quatschten, feierten, aßen außergewöhnliche Sandwichs und tranken Bier, Wein und alkoholfreie Getränke, als ob es kein Morgen gäbe und manche auch bis in den Morgen im „Bad Ape“ auf der Severinstraße. Von Hörensagen torkelten die Letzten im 6 Uhr nach Hause. Getreu nach dem Motto: Wer feiern kann, kann auch spielen. Es war ein wunderbarer Abschluss eines schönen Tages und guten Jahres.

Vereinsmeister im Einzel – Favoritensieg und viele Überraschungen

Wir sind ein höflicher Verein. So hat sich in den letzten Jahren sich eingebürgert, dass neue Vereinsmitglieder im ersten Jahr ihrer Zugehörigkeit Vereinsmeister werden. So sollen sie an den Verein gebunden werden – könnte man meinen.

Nun aber von vorne. 24 Spieler trafen sich wie immer kurz vor Weihnachten um das spielerische Oberhaupt zu küren. Krankheitsbedingt mussten einige Spieler kurzfristig absagen, darunter auch mehrere Spieler der 1. Mannschaft bis auf einen, sodass der Favorit stand. Aber auch er musste wie alle anderen durch eine kräftezehrende Vorrunde, in der Überraschung auf Überraschung folgte. Ludek gewann beispielsweise seine Gruppe vor Marcel, Talha und Sebastian: Hier kam Marcel nur durch einen mehr gewonnenen Satz noch ins Viertelfinale. In einer anderen Gruppe bezwang Enes sowohl Frank, Helmut und Jürgen, verlor aber gegen Lloyd. Alles so nicht zu erwarten. Auch in dieser Gruppe entschied das Satzverhältnis zwischen Frank, Helmut und Lloyd – für Frank. Und dass Christoph Gruppensieger vor Ramy wird, hatten auch die wenigsten auf dem Schirm. In der letzten Gruppe waren es etwas eindeutiger: André und Johnny gaben sich keine Blöße.

Die nächste Überraschung folgte im Viertelfinale: Frank verlor recht deutlich gegen Ludek. Marcel setzte sich gegen Christoph durch, der die starke Form der Vorrunde nicht konservieren konnte. Enes gewann das Duell der Jugend gegen Johnny mit 3 zu 1 und André hatte wenig Mühe mit Ramy. Nicht weniger Schweiß verlor er im Halbfinale gegen Ludek; der Unterschied zwischen NRW-Liga und Kreisliga war nun doch zu groß. Spannender gestaltete sich die Partie zwischen Enes und Marcel. Am Ende entschied die Fitness und Frische, und die sprach für Enes.

So spielte der Jugendvereinsmeister der letzten beiden Jahre gegen Neuzugang André. Bezirkslasse gegen NRW-Liga. Und auch hier war der Klassenunterschied zu vermerken (zu sehen im Video). Der Favorit setzte sich klar mit 3-0 durch. Mal sehen, wer nächstes Jahr in den Verein kommt?

Vereinsmeister

André Gerks

Vizevereinsmeister

Enes Bahar

3. Platzierte

Marcel Schuck / Ludek Polak

Vereinsmeisterschaften 2017

Zweifache Bezirksmeisterin

Andrea Wessels räumte bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften richtig ab. In der Damen-C-Konkurrenz gewann sie sowohl den Einzel- als auch den Doppeltitel. Im Einzel gewann sie das Endspiel klar mit 3:0-Sätzen gegen Nicole Löschner, gegen die sie in der Vorrunde noch knapp mit 3:2 verloren hatte. Das waren allerdings die einzigen verlorenen Sätze in der gesamten Konkurrenz!

Im Doppel setzte sie sich ebenso klar mit ihrer Partnerin Pia Groß durch. Glückwunsch!

Andrea

In der Herren-B-Konkurrenz schaffte es Benjamin Raquepo zusammen mit seinem Partner Hai Duy Nguyen bis ins Doppelfinale. Dort unterlagen sie den Bonnern Marcus Diefenthal/Simon Tewes knapp.

 

Erfolge bei den Kreismeisterschaften

Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften konnten sich einige Spinfacts in die Siegerlisten eintragen. So musste sich Neuzugang Benjamin Raquepo in der Leistungsstärke TTR-1800 (ehemals Herren B) erst im Finale knapp geschlagen geben (Arendt, Janosch vs. Raquepo, Benjamin: 3:1 – 11:4, 5:11, 11:9, 11:9).

Bis ins Halbfinale stießen Andrea (Groß, Pia vs. Wessels, Andrea: 3:0 – 11:1, 11:4, 11:9) bei den Damen bis 1500 Punkte und Milan (Osten, Lorenzo vs. Koslowsky, Milan: 3:1 – 11:7, 12:14, 12:10, 12:10) bei der Jugend bis 1200 Punkte. Sie wurden somit Dritter. Beide schieden gegen die späteren Sieger aus.

Dieses Schicksal erlitt auch Dirk, allerdings schon im Viertelfinale bei den Herren bis 1600. Trotzdem ein schöner Erfolg.

Glückwunsch an alle,

Herrenvereinsmeister 2016

„Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen.“, so Gary Lineker. Zum Glück spielen wir Tischtennis. Denn bei einer Spinfactory-Vereinsmeisterschaft prügeln, streicheln, malträtieren, liebkosen, beschleunigen und verlangsamen zwischen 25 und 30 Spieler die Zelluloidkugel und am Ende gewinnt immer einer anderer. Das ist Gesetz, seit der Verein spinfactory heißt. Kann diese goldene Serie von Nils, dem Vorjahressieger, gebrochen werden? Mal sehen. Vorher musste er, wie die anderen 29 Spieler, durch strapaziöse Vorrundenspiele. Zwar kam es zu der ein oder andere Überraschung, aber am Ende setzten sich die Favoriten allesamt durch. Das galt ebenso für die Achtel- und Viertelfinale. Nie log der TTR-Wert und so standen sich im Halbfinale vier Spieler der 1. Mannschaft gegenüber. Jan Lüke musste sich mit Stefan auseinandersetzen und Nils sich gegen Christian Grund beweisen. Jan machte mehr oder weniger kurzen Prozess. Und Nils konnte wie im Vorjahr recht deutlich Christian, der höher gerankt ist, in die Schranken weisen. Eine Titelverteidigung lag in der Luft. Und es ging gut für ihn los. Recht klar gewann er den 1. Satz. Nach verlorenem 2. Satz passierte der Schlüsselball beim Stand von 10:9 für Nils im 3. Satz – ja, ein Ball kann zwischen Sieg und Niederlage, Ruhm und Schmach entscheiden, noch ein Vorteil von Tischtennis. Ihr könnt ihn ab Minute 4,37 im Film selbst ansehen. Kurz und gut oder – aus Nilsens Sicht – kurz und schlecht, er vergab die riesige Chance zum Satzgewinn. Die Enttäuschung steckte in den Knochen oder Händchen. Jan gewann die 4. Satz klar und kann sich zum ersten Mal Vereinsmeister der djk spinfactory köln nennen. Glückwunsch. Der Fluch des Vereinsmeisters bleibt also noch mindestens ein Jahr bestehen.

Vereinsmeister

Jan Lüke

Vizevereinsmeister

Nils Gottschalk

3. Platzierte

Christian Grund

Stefan Lorenczik

Schülervereinsmeisterschaft 2016

Was macht der Nachwuchs? Die goldene Hoffnung des Tischtennissports. Fangen wir mit den Schülern an. 15 Jungs traten an die Platte, um den Vereinsmeister zu ermitteln. Nach Gruppenphase und Viertelfinale standen sich in der Vorschlussrunde Lucian und Leon sowie Emil und Paul gegenüber. Lucian, als Favorit gehandelt, musste härter kämpfen, als ihm lieb war. In fünf Sätzen zog er ins Endspiel. Dort traf er auf Emil, der etwas überraschend Paul aus dem Feld geschlagen hatte. Über weite Strecke wurde Lucian seiner Favoritenrolle gerecht; nur im 3. Satz schwächelte er kurz, eine Schwächephase, die Emil zum Satzgewinn nutzen konnte. Am Ende setzte sich aber Lucian verdient mit 3:1 durch.

Schülervereinsmeister

Lucian

Vizevereinsmeister

Emil

3. Platzierte

Leon

Paul

 Jugendvereinsmeisterschaft 2016

Bei der Jugend gab es einen klaren Favoriten, Enes, der Vorjahressieger, der mittlerweile bei den Herren reüssiert. Alles, als ein Sieg seinerseits käme einem Wunder gleich, aber die geschehen, mag man Katja Ebstein glauben, die Älteren erinnern sich, ja, Wunder gibt es immer wieder. Um es vorweg zu nehmen, Wunder mag es geben, diesmal nicht. Enes zog erfolgreich seine Kreise, allerdings nicht frei von Satzverlusten. Im Endspiel siegte er, nach einem 3.1-Sieg gegen Carlo, klar gegen Alper, der im Halbfinale Justus in einem 5-Satz-Krimi ausgeschaltet hatte.

Jugendvereinsmeister

Enes

Vizevereinsmeister

Alper

3. Platzierte

Carlo

Justus

Doppelvereinsmeister Nachwuchs

Schüler und Jugendliche vereinten sich, um das beste Nachwuchsdoppel auszuspielen. Die Punktbesten spielen traditionell mit den Einsteigern. Die Frage lautet daher: Setzt sich Ausgeglichenheit durch oder der überragende Einzelkönner. Eine klare Antwort blieb aus. Denn Johnny, der im Doppel noch einmal antrat, schied im Halbfinale gegen Timo und Niklas aus, während Enes sich mit Christoph bis ins Endspiel kämpfte. Doch hier konnten Timo und Niklas ihren Coup nur im ersten Satz wiederholen. Christoph war schon zu sicher und Enes zu dominant. Am Ende stand ein kaum gefährdeter 3-1-Erfolg.

Vereinsmeister

Enes / Christoph

Vizemeister

Timo / Niklas

Zum Schluss das Beste

Wer an der Platte arbeiten kann, kann auch feiern. Und so trafen wir uns nach getaner Vereinsmeisterschaft wieder im „Bagatelle“, um die Sieger zu ehren und das sportliche Jahr zu beloben. Es gab Schafskäse-Auberginen-Dip. Süßkartoffel-Pommes, Tartar von der Lachsforelle, Frittierte Sardellen mit Safran-Mayonnaise, Coq-au-Vin, Crème Brullée und weitere Köstlichkeiten. Wir hatten es uns verdient. Wer, wenn nicht wir? Wein und Bier flossen, bis die trockenste Kehle gelöscht und befriedigt war. Ja, ja, es war schön.

Doppelvereinsmeister 2016

Zweimal in Folge konnte Frank den heiß begehrten Titel des Doppelvereinsmeisters erringen. Schafft er den Hattrick? Diese Frage stellten sich 25 Spinfacts, die sich als kommende Champions bewarben und sahen. Die Chancen für Frank standen nicht schlecht, denn er trat als Spieler mit dem höchsten TTR-Wert an. Aber TTR-Wert ist das Eine, Doppelkompetenz das Andere und Fortuna das Dritte. Denn wieder spielten wir nach dem launischen Prinzip, dass zu jeder Runde neue Paarungen wild zugelost und dann zwei Sätze gespielt werden. Pro gewonnenen Satz erhält jeder Spieler schließlich einen Punkt. Ohne frisch polierten Papst in der Tasche geht es kaum. 8 Runden wurden gespielt, 16 Punkte demnach vergeben. Nach den Runden hatten sich fünf Spieler abgesetzt. Helmut und Jens mit jeweils 14 Punkten waren als Primi durch (das ist wirklich der sinnlose Plural von Primus). Werner, Holger und eben Frank hatten jeweils 13 Punkte auf ihrem Konto. Aus drei mach zwei. Werner, Holger und Frank spielten je einen Einzelsatz um die verbliebenen zwei Plätze. Und welch Überraschung: Frank flog mit zwei Niederlagen raus. Die Titelverteidigung perdu. Im Endspiel standen sich Helmut und Jens sowie Holger und Werner gegenüber. Eine offene Geschichte. Und das bewies auch das Match. Über fünf Sätze wurde um jeden Ball gerungen. Am Ende konnten sich Werner und Holger durchsetzen und die imaginären Kronen aufsetzen. Glückwunsch.

Doppelvereinsmeister

Werner Neukirchen und Holger Weiß

Doppel-Vizevereinsmeister

Helmut Gausling und Jens Hüttenberger

Erfolge bei den Kreismeisterschaften

Bei den Kreismeisterschaften konnten sich wieder einige Spinfacts in die Siegerlisten eintragen. So verteidigten Kai Veenhuis und Marcel Schuck ihren Titel im Herren-B-Doppel vom letzten Jahr. Im Einzel sicherte sich Kai in einer stark besetzten Konkurrenz den hervorragenden 3. Platz. Dritter wurde auch Enes Bahar im Herren-D-Wettbewerb, wobei er einige erfahrene Recken aus dem Feld schoss. Den gleichen Platz belegte Fritz Graf im Herren-E-Doppel. Glückwunsch.

pv

Das Sommerfest 2016: Entspannter Abschluss mit spannendem Abschluss

Es rollte der Ball auf dem Hof, es flogen die Kugeln über die Platte, es kokelte das Fleisch auf dem Grill, es wummerte die Anlage, es floss das Kölsch, es lockten die Kuchen, es schalten die Stimmwellen, es fieberten die Herzen, es entbrannten die Jubelstürme. Ca. 60 Spinfactorianer trafen sich am Samstag, den 2. Juli im Baui, um zu grillen, zu quatschen, das ein oder auch das andere Bier zu trinken und die Deutschen gegen den Angstgegner Italien zum Sieg anzutreiben. Alles funktionierte. So wie alles in dem Jahr mit fünf Aufstiegen funktionierte. Wenn es läuft, dann läuft es. Es war ein schönes Fest. Jetzt kann die Sommerpause kommen.

Vereinsmeister Jugend und Schüler 2015

Wer führt den Verein in Zukunft in goldige Höhe? Die Vereinsmeisterschaft der Jugend und Schüler sollte Aufschluss geben. Insgesamt 28 Nachwuchskräfte gaben sich die Ehre, um die Titel auszuspielen. Wie immer unter großer Anteilnahme und kulinarischer Unterstützung der Eltern. Vielen Dank dafür.

Jugendvereinsmeister

Beginnen wir mit den älteren der Jungen. Nachdem Seriensieger Johnny auf eine Teilnahme verzichtete und nur bei den Herren antrat, war Enes klarer Favorit, sofern man dem TTR-Wert trauen darf. Aber manchmal stürzen ja solche. Manchmal. Diesmal nicht. Der Zieleinlauf war exakt so, wie er zu erwarten war: Enes siegt recht souverän gegen Andrea. Carlo und Justus holten sich den gemeinsamen 3. Platz.

Vereinsmeister

Enes

Vizemeisterin

Andrea

3. Platzierte

Justus

Carlo

Schülervereinsmeister

Bei den Schülern war das Rennen offener, was daran liegt, dass alle noch nicht so lange den Schläger schwingen und somit ähnliche Voraussetzungen haben. Mit Johannes gewann letztendlich ein Mitfavorit mit 3:1-Sätzen den Titel. Den Zweitplatzierten, Fabian, hatten hingegen die wenigsten auf dem Zettel, da er erst seit Kurzem im Verein ist. Aber da sein Vater ebenfalls aktiv Tischtennis spielt, hat er den Topspin wahrscheinlich in seinen Genen. Dritte wurden Milan und Ben.

Vereinsmeister

Johannes

Vizemeister

Fabian

3. Platzierte

Milan

Ben

Doppelvereinsmeister

Traditionell gibt es für beide Altersklassen nur eine Doppelkonkurrenz. Das Besondere: Der TTR-Wert-Beste spielt zusammen mit dem TTR-Wert-Niedrigsten. So wird für Chancengleichheit gesorgt. 14 Doppel konkurrierten um die Krone. Am Ende schaffte es mit Enes und Santiago das Paar, das die größte spielerische Differenz aufwies. Im Endspiel ragen sie Justus und Lucian klar mit 3:0 nieder. Die Aufschläge von Enes spielten dabei eine gewichtige Rolle.

Vereinsmeister

Enes/Santiago

Vizemeister

Justus/Lucian

Herren-Vereinsmeister 2015

In den Jahren ohne Olympische Spiele und ohne Fußball-WM oder -EM gehört der Titel des „djk spinfactory köln“-Vereinsmeisters zu den wichtigsten Titeln, die ein Sportler in dem Jahr erringen kann. Dementsprechend hoch war die Beteiligung. 27 erlesene Spieler trachteten danach, sich diese wundersame Krone aufzusetzen. Da vier Spieler der 1. Mannschaft antraten, war der Sieg für die meisten Spieler allerdings eher theoretischer Natur, etwa so weit entfernt wie Sigmar Gabriel von der Kanzlerschaft. Aber man weiß ja nie.

Gespielt wurde in Gruppen. Drei Gruppen à 5 Spieler, drei à 4 Spieler. Die jeweils beiden Gruppenbesten qualifizierten sich direkt, unter den sechs Gruppendritten wurde gelost. Schon in der Gruppenphase gab es einige Überraschungen. So musste sich Kai Johnny geschlagen geben und zwei Matchbälle gegen Enes abwehren; sein Weiterkommen stand dementsprechend auf Messers Schneide. Sicherlich überraschend war auch das frühe Ausscheiden der Spieler aus der 3. Mannschaft in Person von Rocky, Christoph Repplinger (Nachnamen nur bei Vornamensgleichheit) und Herbert. Dafür schaffte es mit Christian Saettele ein Spieler der 5. Mannschaft ins Achtelfinale. Hier setzten sich fast ausnahmelos die Artisten mit dem höheren TTR-Wert durch. Im Viertelfinale kam es zu den Partien Christian Grund vs. Sebastian, Nils vs. Jan, Holger vs. Peter und Kai vs. Jörn. Kai sorgte für eine – sagen wir mal – kleine Überraschung, als er Jörn in fünf hart umkämpften Sätzen niederrang. Sonst konnten die Buchmacher beruhigt aufatmen; es gab kein Favoritensterben.

Das Halbfinale: Hier standen sich Nils und Christian sowie Peter und Kai gegenüber. Nils ließ Christian kaum in sein Spiel kommen und zog mit 3:1-Sätzen überraschend klar ins Finale ein. Gleiches tat ihm Peter nach, der Kai ebenfalls mit 3:1 zum Duschen schickte. Peter hatte nun die Möglichkeit als erster Spieler seit den legendären Zeiten eines Artur Kolarz 2005/2006 seinen Titel zu verteidigen. Er wäre der erste Spieler überhaupt gewesen, der unter dem Vereinsnamen spinfactory seinen Titel verteidigen konnte und somit ein Mann für die Vereinsannalen geworden. Und am Anfang sah es gut aus; er gewann den 1. Satz. Doch im Laufe des Spiels wurde Nils sicherer, auch wenn es den Anschein hatte, dass seine Kräfte etwas schwanden. Zweimal holte er eine größere Führung von Peter auf und gewann letztendlich souverän und verdient den Titel mit 3:1-Sätzen. Glückwunsch.

Vereinsmeister

Nils Gottschalk

Vizevereinsmeister

Peter Frei

Drittplatzierte

Christian Grund

Kai Veenhuis

Rauschender Abschluss

Es war das erwartete rauschende Fest nach einem rauschenden Jahr: die Weihnachtsfeier des besten Tischtennis-Klubs der Stadt und des Weltalls (urbi et orbi). So behauptet es wenigstens der Präsident, und wer würde es wagen, ihm zu widersprechen. Der Autor sicherlich nicht. 45 Spinnies und deren besseren Hälften (wie heißt es schließlich: Hinter jedem erfolgreichen Tischtennisspieler steht eine Frau, die sein Hobby toleriert) trafen sich im „Bagatelle“ in der Kölner Südstadt, um die Sieger zu ehren, die Wunden der Niederlagen zu ertränken und ohne Grund zu feiern, schließlich sind wir Kölner. Serviert wurden unter anderem Gratin Dauphinois, Ratatouille, roher Savoyer Landschinken, Bouef Bourguignon, gebratenes Lammkotelett in Kräutermarinade, Tatar von der Lachsforelle in Limonen-Pistou und Camembert an Apfel-Schalotten-Relish. Hört sich gut an? War gut. Zudem flossen Bier, Wein und Wasser in Strömen. Hach, es war schön. Das Jahr und überhaupt.

Doppelvereinsmeister 2015

Tyche ist in der griechischen Mythologie die Göttin des Schicksals, der glücklichen oder gar bösen Fügung und des Zufalls. Die Römer nannten sie übrigens Fortuna. Und mit ihr sollte man per du sein, wenn man beabsichtigt, den hehren Titel des Doppelvereinsmeisters zu ergattern. Ein wenig Können ist natürlich auch nicht von Nachteil. Denn schließlich – so sagt es das Sprichwort – ist das Glück mit den Tüchtigen. Traditionellerweise wird der Zweier-Vereinsmeister nach einem System erspielt, dass dem Zufall Tür und Tor öffnet. In jeder Runde werden neue Doppelpaarungen gelost, dabei gibt es keine Einteilung nach Stärke. Dann werden zwei Sätze gespielt und pro gewonnenen Satz bekommt jeder Spieler einen Punkt. 24 Spieler traten an. Die vier Spieler mit den meisten Punkten nach 16 gespielten Sätzen trugen das Endspiel aus. Dies waren Frank (13 Punkte), Sebastian (12 Punkte), Ludek (11 Punkte) und … gleich sieben Spieler hatten derer 10 (Benjamin, Emrah, Helmut, Jens, Lloyd, Oli, Werner). Was tun? Tyche anrufen! Das hieß, wir ermittelten den vierten Spieler per Losentscheid. Und Fortuna küsste … Oli Tessmer. Man könnte folgende Sprichwörter zurate ziehen: Das Glück ist dem Kühnen hold. Oder: Das Glück muss man erobern. Oder: Das Glück ist ein Rindvieh und sucht seinesgleichen (kleiner Scherz, Oli). Unter den Vieren wurde wieder gelost und im Endspiel kam es zur Paarung Frank/Sebastian vs. Ludek/Oli. Erstgenannte setzten sich mit 3:0 durch. Was sich so klar anhört, war es nicht. Denn jeder Satz ging in die Verlängerung. Ob Tyche dabei ihre galanten Finger im Spiel hatte?

Doppelvereinsmeister
Frank Dittmann und Sebastian Dreier

Vizevereinsmeister im Doppel
Ludek Polak und Oliver Tessmer

Do12004764_501967259975665_7594454065532797080_nppelkreismeister  – Voll in unserer Hand

Bei der Kreismeisterschaft 2015 dominierten in der Doppelkonkurrenz der Herren B unsere Jungs aus der 2. Mannschaft. In einem nur mit Spinfactory-Spielern besetztem, hochspannenden Finale schlugen Kai Veenhuis und Marcel Schuck ihre Kollegen Johnny Duong und Jan Matthes mit 3:2-Sätzen. Glückwunsch.

Johnny Duong konnte in der Jugend-A-Konkurrenz an den Erfolg anknüpfen. Mit seinem Partner Christian Khounsombath aus Mödrath wurde er ebenfalls 2. Im Halbfinale schmissen sie dabei die hohen Favoriten Sebastian und Julius Greifenberg vom 1. FC Köln aus dem Turnier. Noch mal Glückwunsch.

Noch besser machte es Andrea Wessels: Sie siegte in der Mädchen-Doppelkonkurrenz. Im Einzel belegte sie den 3. Platz. Hier war allerdings noch mehr drin gewesen: Zweimal unterlag sie in dem Gruppenwettbewerb denkbar knapp mit 3:2-Sätzen. Der Titel war demnach in Reichweite. Auch hier Glückwunsch.

Helmut_KroegerHelmut Kröger gestorben

Am 17.7.15 ist unser Vereinsgründer und Ehrenpräsident Helmut Kröger nach langer, schwerer Krankheit, die er ohne Klagen ertrug, im Alter von 88 Jahren gestorben. Man kann klar sagen: Ohne Helmut gäbe es den Verein nicht. 1951 gründete er als junger Mann mit einigen Freunden in den Kellern der Kirche St. Maria im Kapitol den Tischtennisverein DJK Alemannia Köln. Über Jahrzehnte prägte er den Verein als Vorsitzender und machte ihn zu einem der führenden Tischtennisvereine Kölns.

Sein Blick ging immer weit über die Vereinsarbeit hinaus. Der Träger der Goldenen Ehrennadel bekleidete unterschiedliche Funktionen im Bezirk, zudem war er maßgeblich an der Neugründung des DJK Diözesanverband Köln beteiligt. Überhaupt war er wie kaum ein anderer sozial und in der Kirche engagiert.

Er strahlte Warmherzigkeit und Güte aus. Wer ihm begegnete, schätzte sofort seine ruhige, stets freundliche und besonnene Art, die auch dem Verein in unruhigen Zeiten wie der Fusion mit DJK Löwe Köln oder der Namensumbenennung zugutekam.

Wir werden ihn nicht vergessen; es bleibt Dankbarkeit. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken gehören seiner Frau Henriette, seinen Kindern und Enkelkindern.

Am 27.7. wurde er auf dem Friedhof Schönrather Hof in Köln-Mülheim unter großer Anteilnahme auch von Vereinsmitgliedern beigesetzt.

 

Neuer Sportwart, neue Satzung

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde ein neuer Sportwart gewählt. Nachdem Uli Fleischer aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, leitet jetzt Christian Grund die sportlichen Geschicke. Damit konnte ein Spieler aus der 1. Mannschaft für diesen wichtigen Posten gewonnen werden. Der restliche Vorstand wurde einstimmig bestätigt. Jens Hüttenberger bleibt 1. Vorsitzender, Jürgen Schneider der 2. Die Geschäfte werden wie gewohnt von Thomas Bollmann geleitet. Um die Jugend kümmert sich aufopferungsvoll Oli Tessmer und die Kasse liegt in den vertrauenswürdigen Händen von Christoph May. Die Kasse wird von Klaus Reuschenbach und Sebastian Dreher geprüft.

Wie angekündigt, wurde eine neue Satzung zur Abstimmung gestellt. Diese wurde ohne Gegenstimme bestätigt. Nach notarieller Beglaubigung veröffentlichen wir diese auf der Website.