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Doppelvereinsmeister Jugend/Schüler 2014

Die Doppelvereinsmeisterschaften der Jugend und Schüler kennt keine Favoriten. Schüler und Jugend spielen zusammen. Das System: Der TTR-Wert-Höchste bildet eine Doppelpaarung mit dem TTR-Wert-Niedrigsten. So hat jeder eine Chance, den Titel zu ergattern. Nach 1/8- und 1/4-Finale standen sich Sid Peters/Talha Piskin und Christina Zhang/Louis Stromeyer sowie Rieke Burgsmüller/Martin Patt und Olivier Fortes/Milan Koslowsky gegenüber. In der ersten Partie dominierte die Klasse von Talha, in der zweiten die Ausgeglichenheit von Rieke und Martin. Im Endspiel musste die Frage beantwortet werden, was erfolgreicher ist: zwei etwa gleichstarke Spieler oder ein überragender Akteur zusammen mit ganz junger Nachwuchskraft. Auch wenn letztendlich Talha und Sid mit 3:0-Sätzen gewannen, war das Endspiel eine spannende Angelegenheit. Jeder Satz ging in die Verlängerung. Am Ende machte vielleicht ein ausgezeichneter Ball den Unterschied.

Halbfinale

Sid+Talha – Christian+Louis 2:0

Rieke+Martin – Olivier-Milan 2:0

Endspiel

Sid+Talha – Rieke+Martin 3:0

Jugendvereinsmeister 2014

Was dem Herrenvereinsmeister seit geraumer Zeit nicht gelang, gelang dem Jugendvereinsmeister: Seinen Titel zu verteidigen. Wie im letzten Jahr wurde Johnny Duong seiner Favoritenrolle gerecht, doch wie im letzten Jahr musste er dafür bis zum letzten Ball kämpfen. Im Endspiel hatte Talha Piskin ihn am Rande einer Niederlage, führte 2:1 nach Sätzen und besaß sogar Matchbälle. Doch am Ende setzte sich Johnny hauchdünn durch. Da waren die Halbfinal-Begegnungen schon klarer. Talha hielt Enes in Schach, Johnny Julian.

Halbfinale

Johnny – Julian 3:0

Talha – Enes 3:1

Endspiel

Johnny – Talha 3:2

Schülervereinsmeister 2014

Bei den Schülern zeigte sich vom ersten bis zum letzten Ballwechsel wie ausgeglichen die Jüngsten sind. Nach aufregenden Gruppenspielen setzen sich Martin Patt, Carlo Kleefisch, Milan Koslowsky und Paul Kurtenbach durch. Die beiden Halbfinal-Partien waren auf Messers Schneide. Jeweils im Entscheidungssatz setzten sich Martin und Carlo durch. Im Endspiel hatte Martin dann die besseren Reserven. Letztlich ungefährdet holte er sich den Titel des Vereinsmeisters.

Halbfinale

Martin – Milan 3:2

Carlo – Paul 3:2

Endspiel

Martin – Carlo 3:1

Herren-Vereinsmeisterschaften 2014

Seit 9 Jahren konnte kein Vereinsmeister seinen Titel verteidigen. Das spricht für die Ausgeglichenheit unserer Spitzenspieler, oder wie Berti Vogts es sagen würde: „Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.“ Auch diesmal war klar, es gibt einen neuen Vereinsmeister. Der letztjährige Sieger, Siwi, spielt in noch höheren Gefilden. Ebenfalls war klar: Eine Überraschung war durchaus im Bereich des Möglichen, denn durch Krankheit und Verletzung trat die erste Mannschaft nur in Form von Peter Frei an. Somit war der Favorit bestimmt. Doch eine ganze Reihe von Spielern buhlten dahinter um die Plätze und darum, Peter ein Bein zu stellen. Namentlich Kai, Jan, Helmut, Frank, vielleicht noch Rocky und Jürgen oder die aufstrebende Jugend, sprich Johnny.

Insgesamt 27 Spieler waren am Start. In den vier Gruppen setzen sich fast immer die gesetzten Favoriten durch, wobei der eine oder andere härter kämpfen musste, als ihm lieb war. Jürgen gar scheiterte an Werner. Und dass Uli sich gegen Rocky durchsetzen würde, hatten nach den Ergebnissen der letzten Wochen auch die wenigsten gedacht. Im Viertelfinale standen demnach: Peter, Kai, Jan, Frank, Helmut, Johnny, Uli und Werner Neukirchen. Hier gab es die ersten Überraschungen. Helmut schmiss Kai raus, was für ihn keine Überraschung war. Frank eliminierte Jan. Zudem setzten sich noch Johnny (gegen Uli) und Peter (gegen Werner) durch. Im Halbfinale trafen dann Peter auf Frank und Helmut auf Johnny. Frank verschenkte im ersten Satz eine hohe Führung, gewann dann den zweiten, bevor seine Herrlichkeit endete. Johnny stand gegen Helmut schon mit einem Bein im Finale; er führte 2:0 nach Sätzen und im 5. Satz noch einmal 5:1. Doch er schaffte es nicht, sein zweites Bein endgültig nachzuziehen. So kam es zum Endspiel Peter gegen Helmut, auf dem Papier eine klare Sache – an der Platte ein knappes Ding. Helmut gewann Satz eins, Peter glich aus, Helmut gewann Satz drei, Peter glich aus. Nach dem Gesetz der Reihenfolge wäre nun wieder Helmut an der Reihe gewesen und so sah es auch aus, aber seinen einzigen Matchball vergab er und Peter konnte zum ersten Mal einen der begehrtesten Titel nach dem Olympiasieg, Men’s World-Cup-Titel und Grammy feiern: den Titel des spinfactory Vereinsmeister.

Halbfinale

Peter Frei – Frank Dittmann: 3:1

Helmut Gausling – Johnny Duong: 3:2

Finale

Peter Frei – Helmut Gausling: 3:2

Doppelvereinsmeisterschaften 2014

Am Mittwoch, den 10.12.14, trafen sich 20 hoch motivierte Spinfactorianer, um den diesjährigen Doppelvereinsmeister auszuspielen, was sage ich, auszukämpfen. Heiß wie Frittenfett in einer belgischen Fritteuse waren wir. Na ja, fast. Das System alt bekannt und hoch beliebt: Partner und Paarungen werden Runde für Runde neu zugelost; es geht also zu wie in einem Swingerclub. Und wie dort ist natürlich eine Portion Glück vonnöten, um erfolgreich den richtigen Partner zu finden. Können selbstredend auch. Es werden zwei Sätze pro Partie gespielt, für jeden gewonnenen Satz bekommt der Spieler einen Punkt. Die vier Spieler mit den meisten Punkten am Ende des Tages spielen um den Titel. Wir trugen neun Runden aus. Es waren demnach 18 Punkte zu vergeben. Kai und Jürgen ergatterten jeweils 14, Werner Neukirchen 13 sowie Frank und Dirk 12. Da fünf Spieler sich schlecht an einer Platte verteilen lassen, spielten Frank und Dirk den vierten Finalteilnehmer aus. Nach 5:1-Rückstand konnte Frank die Partie noch wenden und ins Finale einziehen. Wieder losten wir wild. Die Losfee brachte Kai und Frank sowie Werner und Jürgen zusammen. Die Favoritenrolle lag klar auf Seiten von Kai und Frank, doch unterschätzten sollten sie ihre Gegner nicht, da diese jahrelang in der Meisterschaft zusammen Doppel spielten. Und das sehr erfolgreich. Wir stellen uns auf ein spannendes Finale ein. Dies wurde es nur bedingt. Abgesehen vom dritten Satz, in dem Werner und Jürgen schon mit vier Punkten führten, bestätigten die beiden Jungs aus der 2. Mannschaft ihre Favoritenrolle. Am Ende stand ein klarer 3:0-Sieg. Glückwunsch.

Doppelvereinsmeister

Kai Veenhuis und Frank Dittmann

Vizevereinsmeister im Doppel

Jürgen Schneider und Werner Neukirchen

Deutsch-belgischer DJK-Länderkampf reloaded

Spinnies in Antwerpen

Nach dem legendären Unentschieden aus dem letztjährigen Hinspiel gegen die belgische Quasi-DJK-Delegation stand am 2.11.14 das Rückspiel in Antwerpen an. Von djk spinfactory köln dabei: Rocky „Trapista“ Junghans (so sein belgischer Kampfname), Sebastian Dreier, Christian Saettele und Jens Hüttenberger. Nun sind wir nicht nur begeisterte Tischtennis-Aktivisten, sondern auch Menschen von Kultur und Schöngeistigkeit. Und so nahmen wir den Länderkampf zum Anlass, diese belgische Stadtperle schon einen respektive zwei Tage vorher anzusteuern, um die Pracht und Eleganz der Baudenkmäler aus Spätmittelalter, Renaissance und Barock zu bewundern, die lokale Gastronomie zu erkunden und belgische Brauvielfalt zu erleben. Und zwar ausgiebigst. Denn wer Antwerpen sagt, muss auch belgisches Bier sagen. So war unsere vorabendliche Spielvorbereitung – sagen wir mal – nicht ganz professionell. Aus einem chinesischen Kader wären wir wahrscheinlich rausgeschmissen worden.

Dennoch schlugen wir uns beachtlich in Anbetracht der Tatsache, dass wir nur etwa 4 bis 5 Stunden Schlaf verbuchen konnten und belgisches Bier gerne mal 8,5 Promille aufweist, wie das Trapistenbier, das Mr. Trapista sich bevorzugt zu Gemüte führte (seine Standardbestellung: I take the strongest one). Gespielt wurde in insgesamt 10 Gruppen à 6 Spielern, je drei aus Belgien und drei aus Deutschland. Jeder spielte gegen jeden in seiner Gruppe, am Ende wurden die Siege nach Spieler und Nation zusammengezählt. Diesmal reichte es nicht für Team Deutschland, da insbesondere die Jugend und Mädels schwächelten. Christian konnte in seiner Gruppe mit 4:1-Siegen immerhin den zweiten Platz belegen. Rocky wurde dritter, Jens und Sebastian in ihrer Gruppe etwas unglücklich 4 und 5. Bei beiden wäre bei tischtennisorientierter Vorbereitung der eine oder andere Sieg mehr drin gewesen. Nach sechs kräftezehrenden Stunden endete der Abend beim Grillen, draußen waren es noch 20 Grad, weiteren belgischen Bieren, Geist und Körper sind vergessliche Brüder, und einer lustigen Rückfahrt mit dem DJK-Bus.

Es war eine Spitzen-Veranstaltung, mit sehr netten belgischen Gastgebern und Spielern, hervorragender Organisation und einem irren Abend in Antwerpen. Danke. Beim nächsten Mal sind alle wieder dabei – das steht fest.

Hans-Georg gestorben

Tief betrübt haben wir heute vom Tod unseres langjährigen Vereinsmitglieds Hans-Georg Rollersbroich erfahren. Hans-Georg war Gründungsmitglied und seit den Anfangstagen in den 1950er Jahren dem Verein treu verbunden. Bis ins hohe Alter schwang der Träger der Goldene Ehrennadel des WTTV noch seinen Schläger und brachte seine Gegner mit seinem sicheren Abwehrspiel zur Verzweiflung. Auch im Vorstand war er tätig, unter anderem als Geschäftsführer. Für seine ruhige Art war Hans-Georg bei Vereinsmitgliedern und sportlichen Kontrahenten beliebt und geschätzt. In den letzten Jahren ließ seine Gesundheit keinen Sport mehr zu. Nun ist er kurz vor seinem 79. Geburtstag gestorben. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken gehören seiner Familie.

Neue Tischtennis-Platten am Start

Neue Saison, neue Platten. Seit letzter Woche bereichern vier weitere Butterfly Centerfold-Platten unseren Spielbetrieb. Nun besteht unserer gesamter Bestand aus hochwertigen Butterfly-Tischen. Mit unseren alten Platten konnten wir einer Grundschule aus der Kölner Südstadt eine Freude machen und so gleichzeitig den Nachwuchs an den faszinierenden Sport heranführen.

Wir danken dem Butterfly-Store Köln für die unkomplizierte und schnelle Anlieferung.

Sommerfest im Baui

Am 16. August fand unter großer Beteiliung das spinfactory-Sommerfest statt. Diesmal in den Räumlichkeiten und im Hof des Baui (Bauspielplatz Friedenspark). Eingeladen waren alle Schülerinnen und Schüler mit Geschwistern und Eltern sowie alle erwachsenen Vereinmitglieder mit Kindern und Partner. Bei – für diesen seltsamen August – gutem Wetter wurde gegrillt, gespielt, getrunken. Das Fest war so rauschend, dass die Organisatoren vergaßen, Fotos zu machen. Das nächste Mal wieder.

"Siwi" unsere Ex-Nummer eins stellt sich vor.

Alter und neuer Jugendvereinsmeister

Die Halle platzte aus allen Nähten, als sich 31 Jugendliche und Schüler am 14.12. trafen, um die Jugend- und Schülervereinsmeister auszuspielen. Angefeuert wurden sie von vielen Eltern, die mit reichlich Kuchen zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen (dafür von dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank). 12 Jugendliche und 19 Schüler ermittelten in Gruppenspielen die Ko-Runden-Paarungen. Dabei kam es zu einigen Überraschungen. So konnte sich Andrea im Halbfinale gegen Julian durchsetzen. Während im 2. Halbfinale Johnny klar mit 3:0 gegen Roman gewann. Andrea hätte um ein Haar auch im Endspiel für eine Sensation gesorgt. Sie nahm dem hohen Favoriten Johnny 2 Sätze ab, der sichtlich beeindruckt sich wie im letzten Jahr den Titel mit 3:2 sicherte. In der Schülerkonkurrenz setzte sich ebenfalls der Favorit durch. Aryan gewann sicher das Endspiel mit 3:0 gegen Olivier.

Vereinsmeister Jugend

1. Johnny Duong

2. Andrea Wessels

3. Julian Framke

Vereinsmeister Schüler

1. Aryan Ghanbari-Boosary

2. Olivier Fortes

3. Carlo Kleefisch

Schüler-Jugend-Doppel

1. Mauro Salama / Ben Sagorsky

2. Moritz Bönsch / Nils Allstädt

Herren-Vereinsmeister 2013

25 Spieler buhlten am 14.12. um den Titel des Vereinsmeisters 2013. Einige sicherlich nur mit theoretischen Chancen, denn diesmal traten mit Siwi, Stefan, Axel, Christian und Jörn gleich fünf Spieler der 1. Mannschaft an. Gespielt wurde wieder nach dem Schweizer System, das für so manch Überraschung gut sein kann, da in jeder Runde auch das Losglück entscheidet. So trafen schon in den ersten Runden Spieler der 1. Mannschaft aufeinander, mit dem Effekt, dass Stefan und Jörn sich früh in den unteren Töpfen wiederfanden. Für beide reichte es nicht mehr, sich in die Halbfinale zu kämpfen. Diese erreichten der ungeschlagene Axel sowie Siwi, Christian und Helmut, die nach sechs Runden nur eine Niederlage aufwiesen. Es kam zu den Halbfinalpaarungen Axel gegen Helmut und Siwi gegen Christian. Die Favoriten setzten sich jeweils klar mit 3:0 durch. Das Endspiel lautete demnach Axel Stempel und Siawash Golshahi. Musste Siwi sich in der Vorrunde überraschenderweise noch Axel mit 2:1 geschlagen geben, dominierte er das Endspiel nach Belieben. Am Ende stand ein ungefährdeter 3:0-Sieg zu Buche.

Vereinsmeister

1. Siawash Golshahi

2. Axel Stempel

3. Christian Grund

3. Helmut Gausling

Doppelvereinsmeister 2013

Am 12.12. trafen sich 18 Spinnies, um den Vereinsmeister zu ermitteln. Gespielt wurde nach dem bewährten System der Vorjahre. Das heißt: In jeder Runde werden sowohl Doppelpartner als auch Doppelgegner wild zugelost. Diese spielen dann zwei Sätze. Pro gewonnenen Satz erhält jeder einzelne Spieler einen Punkt. Die vier Spieler, die am Ende des Abends die meisten Punkte auf dem Konto haben, spielen im Endspiel den Meister aus. Das waren nach neun Runden: Sören (14 von 16 möglichen Punkten), Jens (12 Punkte), Rocky (11 Punkte), Artur (10 Punkte). Wieder entschied das Losglück (bei Sörens spielerischen Überlegenheit kann man durchaus von Glück für den Partner sprechen). Der Glückliche hieß Rocky. In einem dennoch erstaunlich spannenden und stellenweise hochklassigen Endspiel setzten sich die Favoriten mit 3:1 durch.

Doppelvereinsmeister

Sören Grawenhoff und Robert Junghans

Doppel-Vizemeister

Jens Hüttenberger und Artur Kolarz

Dörscheid 2013

Altes und Kaltes

„Kein Risiko mehr eingehen“, so lautete das Motto der diesjährigen Mannschaftsfahrt. Nachdem wir letztes Jahr einzigartige stilistische Erfahrungen und neue Dimensionen des Komfort und der Schönheit in Luckenbach erleben durften, vertrauten wir uns dieses Jahr wieder dem Bekannten an. Dörscheid, Perle des Rheinsteigs. Doch gleicher Ort heißt nicht alles gleich. Dörscheid, laut Eingeborener, trockenster Ort Deutschlands oder zumindest Rheinland-Pfalz, hier scheiden sich die Geister, begrüßte uns nicht nur mit Regen, sondern auch mit Kälte. Man fror und das Ende Juni. Da half nur: heißes Fleisch, heiße Gespräche und Bier trinken. (Was wir ja sonst nicht gemacht hätten.) Decken halfen natürlich auch. Dass wir später des Abends sogar den gewohnten Tätigkeiten im Inneren der Wohnung nachgingen, die sonst nur als Schlafplatz diente, war für uns nur ein kleiner Schritt, für die Nachbarn vielleicht ein großer (wir wissen es nicht).