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15. Spieltag DJK Bergheim II vs. DJK spinfactory Köln III: 9:3 Ein wahres 5-Satz-Debakel setzte es gegen Bergheim. Dass es schwer werden würde, war klar (die Bergheimer rüsteten in der Rückrunde mit zwei Spielern aus der Bezirksklasse auf. Dass wir uns das Leben so schwer machen allerdings nicht. Es würde Seiten füllen, die verpassten Chancen, Satz und Matchbälle aufzuzählen. Fangen wir an. Im Doppel verhauten – und das ist wortwörtlich gemeint – zuerst Werner, dann meine Wenigkeit im 4.-Satz je einen Matchball. Während Christoph und Jörg im 5. Satz einen 2:8-Rückstand bei 10:10 egalisierten und dann zwei dumme Bälle spielten. Im Einzel ging es so weiter. Diesmal vergab ich im 3. Satz gleich zwei Satzbälle mehr als leichtfertig. Im 5. Satz führte ich 6:4, wobei mein Gegner 3 der 4 Punkte mit direkten Kanten- und Netzbällen erzielte. Sonst, ja sonst. Werner wollte auch nicht hinten anstehen und vergeigte – nach gutem Spiel – sein Match im Entscheidungssatz (in seinem zweiten Spiel verlor er natürlich auch im fünften Satz, aber das war nicht so gut). Dass Benjamin überhaupt 5. Sätze brauchte, dachte man zuerst nicht – zu deutlich dominierte er die Ballwechsel. Aber im Verlaufe des Spiels wurde sein Gegner sicherer und Benjamin zögerlicher. Es kam, wie es kommen musste, in der Verlängerung des 5. Satzes verschlug er die entscheidenden Bälle. Die versemmelte Sebastian schon zwischendurch, so dass er zwar zwei Sätze gewann, aber halt keinen dritten. Auch in meinem zweiten Spiel machte ich den Sack nicht zu. Wieder bei Satzball zog ich einen leichten Ball ins Netz. Oh Mann. Sieben Fünfsatzspiele, sechs Niederlagen. Chapeau. Die eine Ausnahme bildete das dritte Doppel. Hier gelang es Benjamin und Sebastian einen Rückstand nicht nur aufzuholen, sondern auch in einen Sieg zu verwandeln. Da machten es Jörg und Christoph in ihren Spielen es cleverer: Sie gewann 3:0. Nur so ging es an dem Abend. DJK spinfactory Köln vs. TTC Vernich: 2:9 Da Vernich unserem Verlegungswunsch nicht entsprechen - tragt es selbst ein - a) konnte b) wollte), traten wir – man könnte sagen – ersatzgeschwächt an (ohne den tapferen Werner, Thomas, Niko und Johnny zu nahe zu treten). Nur Stefan und Jörn standen gegen die hoch ambitionierten Gäste aus Vernich aus der Stammformation zur Verfügung. Welch Überraschung: Wir verloren. Sogar deutlich. Daher war es umso schöner, dass Stefan gegen den in der Rückrunde bis dato ungeschlagenen Patrick Berger einen Sieg landete. Ganz großes Tischtennis. Und dass Stefan und Jörn auch noch ein Doppel gewannen. So konnten Johnny und Niko Erfahrung sammeln und Werner und Thomas nach dem Spiel ein schönes Kölsch trinken. Ist ja auch nicht zu verachten.
DJK spinfactory Köln II vs. TTC BW Brühl-Vochem IV: 7:9 Brühl-Vochem, seinerseits Tabellendtritter, erschien in Bestbesetzung in der Spinarena. Da das Hinspiel schon mit 7:9, allerdings "ersatzgeschwächt" verloren hatte, waren alle gewarnt und man ging von einem knappen Spielverlauf aus, zumal bei uns Sven wegen einer Mandel-OP fehlte. Die Doppel fingen schon problematisch an. Helmut und Jürgen verloren, trotz teilweise guten Spiels, gegen das noch ungeschlagene Doppel 2 von Vochem. Besser machten es Jan und Dirk, die ihrerseits das Doppel eins der Brühler schlagen konnten. Da das Doppel drei relativ deutlich verloren wurde, lief man schon wieder einem Rückstand hinterher. Oben spielte Jan sehr abgezockt und sicher auf, während Helmut verlor. In der Mitte spielte Jürgen stark auf, was allerdings auch bitter nötig war, um seinen alten Mannschaftskollegen Abram zu besiegen. Dirk verlor nach gutem Beginn seine Gelassenheit und agierte zu hektisch, was den Verlust der nächsten drei Sätze zur Folge hatte. Unten verlor Herbert unglücklich gegen seinen Gegner. Auch Arthur war nicht chancenlos, drehte den vierten Satz auch noch nach 2:8 Rückstand um dann jedoch den fünften zu verlieren. Oben spielte Jan wieder stark auf und ließ seinem Gegner eigentlich keine Chance. Besser machte es jetzt auch Helmut, der taktisch diszipliniert seinen Matchplan (lang lebe Tuchel) in die Tat umsetzte und gewann. In der Mitte verlor Dirk gegen einen gut aufgelegten Gegner während Jürgen seinen Widersacher mit seinen Noppen zur Weißglut brachte. Da Herbert auch sein zweites Einzel verlor (Saisonpremiere) und Arthur nach sehr wechselhaftem Spiel seinen Gegner niederringen konnte, musste das Entscheidungsdoppel her. Hier fanden dann Helmut und Jürgen kein Mittel ihre Gegner. Sie fingen schlecht an wurden besser, aber die Gegner leider auch. So reichte es am Ende nicht. Durch diese Niederlage ist der Kampf um den zweiten Platz wieder völlig offen. Dass einzig Positive ist, dass man es nach wie vor selbst in der Hand hat, den Aufstieg zu schaffen und ab dem nächsten Spiel auch Sven wieder zur Verfügung steht. 14. Spieltag TTC Mödrath vs. DJK spinfactory Köln: 9:5 Am Einsatz lag es nicht: Christian nahm trotz frischer OP den langen Weg von Köln nach Kerpen auf sich, um pünktlich zum Spielbeginn an der Platte zu stehen (sitzen) und seinen Gegnern zum kampflosen Sieg zu gratulieren. Mehr Einsatz geht nicht. Schade, dass dieser nicht belohnt wurde, obwohl die Chancen durchaus da waren. Gerade, weil die Doppel ausgezeichnet liefen. Die beiden Restdoppel überzeugten auf ganzer Linie und man ging mit einer Führung in die Einzel. Besser ging es nicht. Leider ging es nicht so weiter. Stefan zeigte ein sehr seltsames Spiel. Zwei Sätze verlor er zu eins, einen Satz gewann er nach 0:3-Rückstand zu fünf. Alles oder nichts. Nun, im fünften Satz hieß es nichts. Er hätte den heiß umkämpften 3. Satz gewinnen müssen, in dem er auch Satzball hatte. Ähnlich erging es Jörn in seinem zweiten Spiel. Er führte mit 2:1-Sätzen, im dritten schnell 4:1, alles deutete auf einen klaren Sieg hin, doch dann folgte ein Bruch. Plötzlich lief so gar nichts mehr. Das dritte Dumm-Gelaufen-Spiel legte Matthias hin. Sein Spiel wogte hin und her, beide kämpften lauthals bis zum letzten Ball, den leider der Mödrather in der Verlängerung des 5. Satzes machte. Wären diese Spiele gekommen … Aber hätte, hätte, zieh an der Klokette. Denn nicht nur knappe Spiele gingen verloren, sondern wurden auch gewonnen. Insbesondere Sören zeigte wunderschönes Tischtennis und starke Nerven. Aber auch Stefan konnte in seinem zweiten Spiel einen Rückstand aufholen und in einen Sieg umwandeln. Pech war die Niederlage nicht; es fehlte einfach ein Mann. Und der saß verletzt auf der Bank.
TTC Mödrath III vs. DJK spinfactory Köln II: 5:9 Ohne Jan und Sven gegen die starken Mödrather – das konnte eine haarige Angelegenheit werden. Doch dankenswerterweise stellten die Kerpener Waffengleichheit her: Auch sie spielten ohne ihr oberes Paarkreuz. Die Chancen auf einen Sieg stiegen rapide. So dachte man. Kurz. Bis zu den Doppeln. Denn was wir hier zusammenspielten, schien unseren Ansprüchen nicht gerecht. Dirk und Jens fehlte es an Sicherheit, Artur und Herbert an Konstanz und Helmut und Jürgen an allem. Nullzudrei/Owei. Solchen Rückständen läuft man meistens ein ganzes Spiel hinterher. Wir nicht. Denn in den Einzeln trumpften wir groß auf. Jürgen schaukelte sein vorgezogenes zweites Einzel irgendwie nach Hause; bei ersten musste er nicht schaukeln. Dirk zeigte sich im Vergleich zu den Vorwochen stark verbessert und gewann sein erstes Einzel locker (dass er gegen Glagow kaum gewinnen kann, hat nichts mit Form sondern mit dem Spielsystem zu tun). Herbert schien am heutigen Tag gar keine Mühe zu haben. Das galt auch für Artur und Jens, die noch nicht einmal ein Streichholz anbrennen ließen. Nur Helmut scheint ein wenig die Leichtigkeit des Tischtennisseins, die sich bei ihm in einem gelungenen Vorhandtopspin kristallisiert, abhandengekommen zu sein. Sein erstes Spiel hatte er sicher im Griff, trotzdem verlor er es. Wenn es drauf ankam, den Sack zuzumachen, stellte er sich selbst in den Weg. So schien es auch im zweiten Spiel, aber was Helmut kann, konnte sein Gegner schon lange: Chancen auslassen. Und so gewann am Ende, der … ach keine Ahnung. Der Glückliche. Der Bessere. Helmut. Und wir.
DJK spinfactory Köln III vs. TTG Langenich IV: 9:1 Beim letzten Spiel hatte Christoph noch Windeln mitgebracht, obwohl keinem seiner Teamkollegen die Größe passte. Diesmal verzichtete er auf diese (manchmal) hilfreiche Dienstleistung – eigentlich sollte keiner Schiss gegen den sieglosen Tabellenletzten haben. Eigentlich. Denn wir traten ohne Jens und Benjamin an. Und schon wurde gemunkelt, ‚man weiß ja nie‘. Dass die Bedenken grundlos waren, zeigte sich schnell. Nach den Doppeln war der Fisch fast gegessen, es mussten nur noch einige Filetstückchen verspeist und die Gräten entfernt werden. Es folgte ein mehr oder weniger einseitiges Spiel, in dem auch der vermeintliche Ersatz nur geringfügig Mühe hatte (Niko keine, Christian schon eher), die Matches zu gewinnen. Nur Werner musste der dünnen Luft im oberen Paarkreuz Tribut zollen. Auch egal, denn der Sieg war nie in Gefahr.
13. Spieltag FC Junkersdorf III vs. DJK spinfactory Köln III: 3:9 Das Spiel gegen Junkersdorf begann mehr als holprig. Erst verdaddelte ein Mannschaftskollege, dass wir ein Auswärtsspiel hatten; den Namen der Pfeife verschweige ich mal lieber (er kam ja gerade noch so rechtzeitig). Und dann starteten wir mit 1:3. Nur Werner und Jens konnten in einem bescheidenen Spiel einen Sieg einfahren. Die anderen Doppel gingen leer aus, genauso wie Jens, der nicht nur mit seinen Unzulänglichkeiten und Müdigkeit zu kämpfen hatte, sondern auch noch mit teameigenen Blindfischen, die ihm bei Satzball … Ich mag gar nicht mehr dran denken. Doch dann fluppte es. Acht Siege in Folge, mehr oder weniger ungefährdet. Werner musste dabei gegen einen alten Bekannten kämpfen: Oliver Busch, einst Alemanne, der nach acht Jahren wieder den Schläger in die Hand nahm – und das gar nicht schlecht. Für Werner reichte es aber dennoch nicht. Ach so, beim Duschen zeigte sich dann der wahre Unterschied zwischen dem oberen Paarkreuz und dem verweichlichten Rest. Die Duschen wurden nicht warm, was knallharte Männer, die sich in den oberen Gefilden durchsetzen müssen, nicht abschreckte, also Christoph und Jens, während sich einige Warmduscher wasserscheu zeigten (nee, bei kaltem Wasser dusche ich nicht, iieh). Auch Sebastian duschte – er hat noch Ambitionen.
TTC Pesch IV vs. DJK Spinfactory IV: 1:9 Im Vorfeld dieser Begegnung gab es einige organisatorische Hürden zu meistern und erst am Vorabend entschied sich, mit welcher Besetzung wir in Pesch aufrücken sollten. In der Hinrunde trennten sich beide Mannschaften mit einem 8:8. Es bestand also das Zie,l mit der bestmöglichen Mannschaftsaufstellung anzutreten. Nachdem wir letzte Woche erstmalig Ralf in unserer Mannschaft willkommen hießen, so war es diese Woche Ramazan. Pesch trat diesmal mit einer etwas anderen Besetzung als im vergangenen Spiel an. Mit den Doppeln war dann auch schon die erste Hürde zu meistern. Hartumkämpft gelang es, Kamran und Ramazan ihr Doppel im fünften Satz für sich zu entscheiden. Bei Christian und Oliver hingegen lief es nicht sonderlich gut. Sie mussten ihr Doppel 0:3 abgeben. Werner und Thomas taten sich da um einiges leichter und gewannen 3:0. Dies sollte dann auch der erste und letzte Punkt für Pesch gewesen sein. Im hinteren Paarkreuz hatten wir in den Einzeln deutlich mehr zu kämpfen. Dem Rest von uns, fiel es dahingehend leicht die Punkte einzukassieren. Ramazan quälte sich über die volle Distanz und konnte vor allem dank seiner mentalen Stärke und effizienten Schlägen den fünften Satz und somit das Spiel gewinnen. Oliver hatte gegen seinen Gegner schon im vergangenen Jahr, in der 2 Kreisklasse, das Vergnügen. Zum damaligen Zeitpunkt verlor er im 5. Satz in der Verlängerung. Diesmal gestaltete sich das Szenario bis zu einem Rückstand von 10:6 im vierten Satz ähnlich. Doch manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder und so gelang es diesen vierten Satz mit 6 Punkten in Folge und 10:12 rumzureißen. Im Fünften lief es dann plötzlich locker von der Hand und ein Spielgewinn mehr durfte auf dem Mannschaftskonto verbucht werden. Die Freude über diesen deutlichen Sieg ist groß und hoffentlich gelingt es der Mannschaft dies in den kommenden Spielen weiterhin fortzusetzen.
12. Spieltag TuRa Oberdrees vs. DJK spinfactory Köln: 9:4 Da wir uns im Vorfeld wenig ausgerechnet hatte, es fehlten Sören, Mirko und Matthias, griffen wir zwar auf durchaus routinierte und in gewisser Weise auch spielstarke Spieler zurück, aber nicht auf unsere besten. Jürgen und Jens, die geballte Vorstandsmacht, versuchte sich in der Verbandsliga. Aber nicht nur wir hatten mit Ausfällen zu kämpfen, sondern auch die Oberdreeser, wobei deren Ausfälle sich über die ganze Rückrunde hinziehen werden, da drei Spieler - sagen wir mal – nicht mehr wollen. Während wir auf Routine setzten, setzte unser Gegner auf Jugend. Vier Spieler dürfen noch in der Jugendmannschaft spielen. So aussichtslos schien das Unterfangen plötzlich nicht mehr. Doch der erste Dämpfer folgte postwendend. Unser Doppel eins, Benjamin/Stefan, verlor – und das auch noch recht klar. Um ein Haar wäre dieser Makel durch eine kleine Sensation behoben worden. Jürgen und Jens gewannen den 1. Satz, verloren den 3. knapp zu 10 und im 4. hatten sie mehrere Satzbälle, wobei einer noch mit einem Kantenball abgewehrt wurde. Da war was drin. Ebenso beim Spiel Stefan gegen den – ich glaube – 13 Jährigen Julian Röttgen, der schon im Hinspiel beide Spiele gewonnen hatte. 9:7 führte Stefan, bevor sein Gegner eine Auszeit nahm und daraufhin vier Punkte in Folge holte. Langsam würde es schwer werden. Zwar sicherten sich Christian und Jörn die ersten beiden Einzelpunkte, doch Benjamin erwischte nicht seinen besten Tag. Dieser hätte Jens auch wenig geholfen; da war schon ein spielerisches Ungleichgewicht zu beobachten. Dieses hätte man auch bei Jürgen erwarten können, aber „au contraire“. Nach 0:2-Satzrückstand kämpfte er sich ins Spiel, griff beherzt an, sicherte sich Satz 3 und 4, wechselte bei 5:4 im 5., bevor er nach einem spektakulären Matchball doch die Niederlage akzeptieren musste (9:11). Sehr, sehr schade. 3:6 – jetzt war nur noch real-theoretisch ein Unentschieden drin. Doch nachdem Christian und Stefan gegen die Jungspunde oben nichts ausrichten konnten, warum auch immer, war das Bonbon gelutscht. Benjamin erkämpfte sich zwar noch einen Sieg, aber Jörn, im Bewusstsein einer sicheren Niederlage, schaffte es nicht alle Ressourcen zu mobilisieren. Und setzte den Schlusspunkt.
1. FC Köln VII vs. DJK spinfactory Köln II: 8:8 Zurück auf dem Boden der Realität! Doch fangen wir vorne an: um den Sieg der 2. Mannschaft zu sichern erklärten sich Jens und Jürgen dazu bereit in der Verbandsliga auszuhelfen, damit Sven und Jan die 7:9 Hinspielpleite zusammen mit den anderen etatmäßigen Spinnies in einen Sieg verwandeln sollten.
DJK spinfactory Köln vs. III DJK Löwe Köln III: 9:1 Zum Rückrundenauftakt sollte es einen leichten Aufgalopp geben, schließlich ging es gegen den Tabellenvorletzten, der in der Hinrunde sicher mit 9:2 bezwungen wurde. Jetzt war nach einem halben Jahr schöpferischer Pause Werner mit am Start, was sicherlich nicht zum spielerischen Nachteil sein wird. Die Mannschaft hat noch mehr Potenzial. Dennoch mussten einige Tischtennisbretter gebohrt werden, bis der Sieg eingefahren war. Denn auch Löwe zeigte sich in guter Form und leicht veränderter Aufstellung. Die Folge: ein durchaus attraktives Spiel. Schon in den Doppeln bedurfte es höchster Konzentration, um mit einer Führung in den Einzel zu gehen. Nur Benjamin und Christian half auch diese nicht. Sie verloren knapp. Während der Einzel ging der Kampf weiter. Christoph musste stets aufpassen, nicht die zu passiv zu werden. Es gelang. Spektakulär geriet phasenweise die Partie zwischen mir und Schumacher. Ich zog wie ein Berserker, er wehrte ab wie ein italienisch geschulter Catenaccio-Spieler. Es war nicht so, dass gleich alle Höschen feucht wurden, als die Topspins über die Platte flogen und mit Schnitt retourniert wurden. Aber einige vielleicht schon. Auch Werner hatte anfangs Mühen in sein Spiel zu kommen, was auch an den reichlichen Netzbällen seines Gegners lag, aber er wurde sicherer und sicherer. Das galt auch für Jörg. Im Duell zweier Abwehrspieler hatte er mehr Varianten auf Lager. Unten fuhr Bennie einen nie gefährdeten Sieg ein, wohingegen Christian mehr kämpfen musste. Aber es reichte. Krönenden Abschluss, wieder mit dem besseren Ende für uns, feierte schlussendlich Christoph, der mit Hartnäckigkeit das Abwehrbollwerk durchlöcherte. Gefährdet war der Sieg nie, zu hoch ausgefallen mag er sein.
DJK Spinfactory Köln IV vs. Efferen IV: 9:1 Nachdem die Hinrunde prinzipiell zu unseren Gunsten verlief, konnte man nun auch hochmotiviert in die Rückrunde starten. Trotz der Tatsache dass es sich hierbei nicht um ein Spitzenspiel gehandelt hat ist niemand gerne bereit dazu Punkte abzugeben. Jedoch ergibt sich dadurch natürlich eine gewisse Sicherheit, welche dazu führt das jeder Einzelne mehr oder weniger ungehemmt spielen konnte. Dies zeigte sich dann auch sofort in den Doppeln. Zwar war der ein oder andere Satz etwas enger, dennoch reichte es für Efferen nicht die Doppelresultate abzuändern. Schnell ging das Spiel in eine 3:0 Führung für uns über. Ralf freute sich nach jahrelanger Spielpause nun auf sein „Comeback“. Das Training der letzten Wochen und Monate hatte sich auch gelohnt. So gelang es ihm beispielsweise, zusammen mit Werner, mehrere spektakuläre Ballwechsel für sich zu entscheiden, sowie einhergehend seine Gegner in die Verzweiflung zu treiben. Die zur Rückrunde etwas abgeänderte Aufstellung scheint sich ebenso bezahlt zu machen. Kamran und Niko überzeugten ebenso wie Christian und Werner. Christian, angestachelt durch seinen neuen Schläger, ließ sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten keineswegs aus der Ruhe bringen. Die Sätze verliefen bis auf den fünften alle sehr eng. Es gelang ihm den vierten Satz mit einem 8:2 Rückstand, ebenso wie das gesamte Spiel, noch für sich zu entscheiden. Oliver hatte die seltene Ehre nach langer Zeit mal wieder eine Dame an der Platte zu begrüßen. Nebenher erwähnt ist es interessant zu beobachten wie schnell Tischtennis der 3. Kreisklasse für den Ein oder Anderen plötzlich zu einer attraktiven Sportart wird. Ralf hatte da etwas mehr zu kämpfen als der Rest der Mannschaft. Sein Gegner kann bisher eine recht solide Bilanz aufweisen und zeigte, dass diese nicht grundlos besteht. Trotz seiner Bemühungen musste Ralf leider sein Spiel mit 1:3 abgeben und darf trotzdem mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein.
Spielberichte 4. Mannschaft DJK spinfactory Köln IV - SV Arminia Köln II 9:0 Endlich haben wir unseren diesjährigen Höhepunkt erreicht. Das letzte Spiel der Hinrunde und somit auch für 2011. Ein 9:0 bringt ein gutes Gefühl für den Jahreswechsel und Hoffnung für die Rückserie. Gleichzeitig beschert es uns den dritten Tabellenplatz. Dieses Spiel besiegelt auch den Einstieg des talentierten Johnny in die Herrenmannschaften. Der zweite Tabellenplatz ist in greifbarer Nähe und wird somit ein schönes Ziel für die Rückserie. TSV Immendorf III vs. DJK spinfactory Köln IV 3:9 Die Immendorfer haben eine der schönsten Hallen in Kombination mit einem der schlechtesten Böden. Zumindest nach Aussage von Dieter. Und wenn der es nicht weiß, wer dann? Anfangs verlief es mit zwei verlorenen Doppeln doch sehr unerwartet. Christian und Oliver sorgten für einen Punkt, um den Anschluss nicht zu verlieren. Danach erwachte der Ein oder Andere aus seinem tiefschlafartigen Schwächeanfall und es wurde langsam besser. Alle bis auf Dieter brachten einen Punkt mit nach Hause. Dieter jedoch sei verziehen, denn da lautete das Tagesmotto: "Hauptsache überleben." Den Immendorfern gelang es nicht, einen weiteren Punkt gegen uns zu landen und so konnten wir mit einem guten Gefühl und einem 9:3 Sieg ins Wochenende starten. Das Ganze wurde aber noch durch Werners Geschichte über eine Partie Tischtennis gegen eine Frau sowie einigen Bier getoppt. DJK Spinfactory IV vs. TSV Kirchherten 7:9 Das dritte und letzte Spitzenspiel dieser Hinrunde wurde eine sehr enge Sache. Nach den Doppeln ging es in eine 2:1 Führung. Kamran machte daraus schnell ein 3:1. Thomas hingegen hatte eine harte Nuss zu knacken und musste nach einem überragenden Spiel und 5 Sätzen die Nuss zulassen. Werner erging es ähnlich und er musste ebenso nach 5 Sätzen eine Niederlage einstreichen. Christian und Niko konnten den Vorsprung, welcher uns durch die Doppel beschert wurde, ausbauen. Bis dato stand es 5:3. Doch dann wendete sich das Blatt und es wurden von Oliver, Kamran, Thomas und Werner vier Spiele in Folge an Kirchherten abgegeben. Christian und Niko konnten durch ihre Punkte ein 7:7 herbeiführen. Dennoch reichte es nicht und Oliver sowie das Schlussdoppel, bestehend aus Kamran und Niko, verloren ihre Spiel. Es ist stark zu hoffen, dass beim nächsten Spiel in der Rückrunde, Unsicherheiten und Nervenschwäche bei Seite gelegt werden und wir dieses somit zu unseren Gunsten entscheiden können. TFG Nippes III vs. DJK Spinfactory IV 7:9 Zunächst einmal sei gesagt, dass Nippes das bisher gemütlichste Ambiente für ein Heimspiel geboten hat. Insofern sich manche die Frage stellen, worin so ein Heimvorteil eigentlich besteht, so könnte man es leicht mit einem Besuch in dieser Halle verdeutlichen. Dennoch konnten diese Gräuel durch die sympathischen Gegner, eine spannende Atmosphäre und vor allem durch noch spannendere Spiele, schnell beseitigt werden. Nach den Doppeln ging wir in 2:1 Führung, die durch Kamran und Thoma, schnell auf 4:1 ausgebaut werden konnte. Leider konnte Oliver da nicht so ganz mithalten und musste auf Niko hoffen. Dieser zeigte seine Spielstärke in einem 3:1 Sieg. Josef und Dieter mussten sich ihren Gegnern hingegen geschlagen geben. Somit startete die zweite Runde mit einem Zwischenstand von 5:4 für uns. Kamran konnte ein zweites Mal sein Können zeigen und gewann. Thomas verlor jedoch unerwartet. Niko hatte sein Spiel, nach vielen spektakulären Ballwechseln, mit 2:0 und einer Führung im dritten Satz fast im Sack. Sein Gegner aber schenkte ihm nichts und entschied das Spiel über zwei weitere Kraft und Nerven raubende Sätze dann im Fünften für sich. Danach konnte Oliver für eine 7:6 Führung sorgen. Josef musste sich ein zweites Mal geschlagen geben, während Dieter die bewährte 5 Satz Strategie anwendete. Dies war auch mit Abstand das spektakulärste Spiel und jeder kleine Ballwechsel wurde abwechselnd von beiden Mannschaften bejubelt. Dieter verlor den 4. Satz nach einer 8:3 Führung mit 10:12 und konnte erst im fünften Satz den Sack mit 11:8 zu machen. Kamran und Niko spielten das Schlussdoppel. Es bot sich allen eine verdammt enge Kiste. Dieses Doppel war gespickt mit vielen aufregenden und für eine dritte Kreisklasse unerwartet hochklassigen Ballwechseln und konnte über fünf Sätze hinweg von unseren Jungs gewonnen werden. Somit nahm dann auch das bisher aufregendste Aufeinandertreffen sein Ende und wir freuen uns auf ein ebenso spannendes und emotionsgeladenes Spiel in der Rückserie. TSV Kenten III vs. DJK Spinfactory IV 1:9 Nach der Niederlage in Brühl und der kleinen Pause kam dieser deutliche Sieg zur rechten Zeit. Einzig und allein Thomas musste mit großer Unsicherheit sein Spiel im 4. Satz abgeben. Kamran und Oliver gewannen daraufhin klar. Niko traf auf einen altbekannten Gegner aus der Jugend und musste über 5 Sätze die Zähne zusammenbeißen. Dafür wurde er dann auch mit einem verdienten Sieg belohnt. Dieter und Kamran machten am Ende alles klar und den Sieg perfekt. TTC BW Brühl Vochem V vs. DJK Spinfactory Köln IV 9:1 Leider bewahrheitete sich in Brühl die leise Vorahnung, welche einige von uns schon vor Spielbeginn hegten. Wie am Ergebnis sichtbar, haben wir uns nicht wirklich mit Ruhm bekleckert und so stand nun die erste Niederlage im Haus. Nach den Doppeln ging es schnell in einen 0:3-Rückstand. Thomas und Kamran fehlten im 5. Satz einfach das nötige Glück und die damit verbundenen Punkte. Dies setzte sich auch in ihren darauf folgenden Einzelspielen fort. Kurzzeitig hatte Kamran die Chance unseren ersten Punkt zu ergattern. Leider verlor er gegen seinen Kontrahenten knapp im 5. Satz! Christian war der Held der Stunde und sicherte mit einem klaren 3:0 unseren ersten und zugleich letzten Punkt. Werner und Dieter gelang es ebenso nicht, den Rückstand zu verkürzen. Nach 5. Sätzen und einer Verlängerung durfte dann auch Oliver geschlagen die Platte verlassen. Dennoch gelang es ihm durch seine doppelte Kantenangabe zum 10:10 im 5. die ganze Halle mehr oder weniger in leichtes Gelächter zu versetzen. Schlussendlich verlor Kamran sein zweites Einzel und Brühler zeigten deutlich ihre Aufstiegsambitionen. In der Rückrunde sieht das Ergebnis dann hoffentlich erfreulicher aus. DJK Spinfactory Köln IV vs. TTC Rondorf II: 9:0 Nach langer Abstinenz vom "Wettkampf Ping Pong" konnte Josef gegen die Jungs von Rondorf nun endlich seinen Mann stehen und beweisen, was in ihm steckt. In den Doppeln ging es dann auch sofort zur Sache und sicher ging es somit auch in eine 3:0-Führung. In den Einzeln mussten sich Kamran und Werner unerwartet über die volle Distanz von 5 Sätzen schleppen. Jedoch gelang es beiden, ihre Spiele zu gewinnen. Thomas, Christian und Oliver hatten da um Einiges weniger an Sorgen. Josef konnte zur Freude alle sein Spiel souverän zu seinen Gunsten entscheiden. Es sei jedoch gesagt, dass die Rondorfer leider ersatzgeschwächt antreten mussten und der Endstand von 9:0 somit überdeutlich ausfiel. DJK Spinfactory Köln IV vs. Pesch VI: 8:8 Schon vor Beginn der Spiele machte sich latent das Gefühl breit, dass die "Jungebliebenen" von Pesch es der Mannschaft nicht unbedingt einfach machen wollten. Dies wurde kurz darauf durch einen Rückstand von 1:2 nach den Doppeln deutlich. Thomas und Kamran mussten sich ebenso wie Dieter und Ralf relativ deutlich in ihren Doppeln geschlagen geben. Christian und Oliver konnten ihres hingegen souverän für sich entscheiden. Kamran hatte das Vergnügen sich mit der Rarität eines "Penholder" Spielers messen zu dürfen. Sein Sieg führte zum kurzeitigen Ausgleich. Thomas plagte die Unsicherheit durch den bisher ungewohnten, neuen Schläger, was dazu führte, dass er sein Einzel trotz knapper und hartumkämpfter Sätze 0:3 abgeben musste. Wir verbuchen es einfach mal unter der Rubrik Materialfehler. Christian und Oliver sorgten ohne lange Umschweife für das 4:3 und somit die erste Führung in Sachen Punkten. Leider ließ Pesch es sich nicht nehmen im Gegenzug ein 4:5 herbeizuzaubern. Ralph und Dieter fehlte leider ebenso die geliebte Sicherheit wie Thomas. Kamran sorgte erneut für einen Ausgleich und so stand es nun 5:5! Thomas konnte sein Spiel ebenso locker nach Hause bringen und rehabilitierte sich damit. Unter den Zuschauern und innerhalb der Mannschaften machte sich Anspannung breit. Jedem war bewusst, dass es spätestens von nun an eng werden würde. Umso emotionsgeladener ging es zur Sache. Christian hatte die Aufgabe, ein wenig die Noppen des Gegners zu bearbeiten. Leider war es eher umgekehrt und so verlor er. Dennoch dürfte die Revanche in der Rückrunde zu seinen Gunsten ausfallen. Oliver lag in seinem Spiel relativ schnell 0:2 in Sätzen hinten und überraschte dann jedoch umso mehr mit einem 3:2 Sieg. Ralph und Dieter konnten ihre Gegner jedoch nicht bezwingen und somit ging Pesch mit 7:8 in Führung. Das Entscheidungsdoppel über Sieg oder Ausgleich durften Kamran und Thomas bestreiten. Durch ihren Sieg brachten sie der Mannschaft den Ausgleich! Möglicherweise waren es der Respekt vor dem Alter, eine ungünstige Konstellation von Sonne, Mond und Sternen oder aber auch einfach nur mindestens 280 Jahre Erfahrung, die einem Sieg an diesem Abend im Wege standen. Dennoch war die wohl erheiterndste und treffendste Aussage: "Tischtennis-Spieler sind doch alle bekloppt!" Denkt mal drüber nach! 11. Spieltag TTC Lövenich vs. DJK spinfactory Köln: 7:9 Im letzten Spiel der Hinserie wollten wir es noch einmal wissen. Nach durchwachsenen Leistungen eigentlich aller Spieler mit Ausnahme von Christian sollten im Lokalderby gegen den Tabellennachbarn Lövenich noch einmal 2 Punkte her, um im gesicherten Mittelfeld zu überwintern.
10. Spieltag TV Brühl vs. DJK spinfactory Köln III: 7:9 So stellte man sich Abschiede vor. Mit großem Helden. Und Happy End vor der letzten Klappe. Nach einem dramatischen Finale. Abschied nehmen galt es von Rocky, der sein letztes Spiel für uns bestritt, bevor er wieder seine Heimatgefilde unsicher macht.
8. Spieltag DJK spinfactory Köln vs. II FC Junkersdorf: 7:9 Wir waren für die Gefahr sensibilisiert. Denn Junkersdorf ist durch zwei Neuzugänge dieses Jahr eine starke Mannschaft und ein ernstzunehmender Konkurrent auf den zweiten Platz. Und so setzte man alles dran, eine möglichst gute Aufstellung an die Platte zu bringen (Dank an Matthias, der in der Ersten spielte und so den Einsatz von Sven ermöglichte). Gereicht hat der Einsatz dennoch nicht. Leider. Obwohl das Spiel gut losging. Denn unser Opferdoppel fügte sich nicht in die Opferrolle und schlug sensationell das Junkersdorfer Spitzendoppel. Dennoch ging die Rechnung nicht ganz auf, da Jürgen und Herbert nicht gewinnen konnten. Dennoch: 2:1 nach den Doppeln. Das war ordentlich. In der Folge entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Match, in dem jede Mannschaft peu a peu wie ein Eichhörnchen die Winternüsschen sammelte. In trauter Zweisamkeit sicherte sich jedes Paarkreuz ein Pünktchen bis, ja bis zum vermaledeiten Schlusspaarkreuz. Gäbe es einen Sportgott, der für sportliche Gerechtigkeit sorgt, dann wäre auch hier ein Pünktchen gekommen, sei es durch Herbert, sei es durch Dirk. Doch diesen Gott gibt es nicht und plötzlich vergeigte der gute Dirk eine 2:0-Satzführung, die er dazu noch durch zwei hohe 11-3-Sätze ergattert hatte, während Herbert zwar einen 2:0-Satzrückstand egalisierte, aber nicht wie sein Junkersdorfer Pendant in einen Sieg wandeln konnte. Bäh. Und plötzlich lag man hinten. Zum ersten Mal. Und das Abschlussdoppel? Das gab es auch.
BC Viktoria Glesch/Paffendorf II vs. DJK spinfactory Köln III: 5:9 Die beschwingte Leichtigkeit der ersten Saisonspiele ist verloren gegangen. In Glesch kann das auch an der Halle gelegen haben: Bei gefühlten 60 Grad in der Halle spielt es sich nicht gut. Zeitweise litten einige Spieler unter akuter Atemnot. Nun ja. Es kann natürlich auch daran gelegen haben, dass wir verkehrsbedingt erst wenige Augenblicke vor Spielbeginn eintrudelten und längeres Einspielen nicht möglich war. Einigen Spielern schadete das ganz offensichtlich, sonst ist die Nichtleistung von nicht näher erwähnten Spielern im Doppel schwerlich zu erklären. Das können wir besser, ach was sage ich hier, dass können wir viel besser, sehr viel besser. Und schwups lagen wir 0:2 hinten. Zum Glück hatte Niko am Donnerstag genügend Doppelerfahrung gesammelt und das gesammelte Wissen mit in sein Doppel genommen; zusammen mit Sebastian konnte die Totalpleite – wie vor Wochenfrist – vermieden werden. In den Einzeln zeigten wir uns stabilisierter. Zwar verloren Christoph und Jens gegen die Glescher Nummer zwei, aber gegen die darf man verlieren, mindestens solange bis man die Aufgaben ordentlich returniert. Sonst zeigten wir unsere spielerische Überlegenheit. Auch Niko, etwas nervös, löste letztendlich seine Aufgabe souverän und fuhr so einen wichtigen Punkt ein. Nur Rocky kämpfte auch noch im ersten Einzel mit dem mangelnden Eingespieltsein. Dafür gebührte ihm die Ehre den Sack zuzuzurren. Ein Pflichtsieg, nicht mehr, nicht weniger.
7. Spieltag TTC Berrenrath vs. DJK spinfactory Köln II: 2:9 Dass die Mannschaft mal mit dieser Aufstellung zu einem Auswärtsspiel anreist, hätte vor der Saison kaum einer gedacht. Schön, dass es geklappt hat. Ohne überheblich klingen zu wollen, aber der Sieg war Formsache, da alle in Form und bei der Sache waren. In dieser Aufstellung muss sich jeder Gegner nicht nur im Winter warm anziehen. Umso überraschender waren dann die Niederlagen. Nicht, dass Spiele verloren gingen, das passiert immer, aber dass ausgerechnet Jan und Sven gegen die bis dato nicht überzeugende Nummer eins der Berrenrather den Kürzeren zogen, kam etwas unerwartet und erst recht, die Deutlichkeit der Angelegenheit; sie waren quasi chancenfrei. Doch diese beiden Niederlagen waren bestenfalls ein Schönheitsfleck und Bammel kam auch keiner auf: Denn nach einer 3:0-Doppelführung konnte man entspannt den weiteren Verlauf des Abends betrachten. TTV DJK Hürth IV vs. DJK spinfactory Köln III: 8:8 Manche Dinge sind im Tischtennis schwer zu erklären, sie passieren wie Erdbeben; plötzlich, wenn man am wenigsten damit rechnet. So der Start gegen Hürth. Da verlieren wir in sechs Spielen kein einziges Doppel und dann deren drei gegen Hürth. Und das lag nicht daran, dass die Hürther Doppel so viel stärker waren als die bisherigen, das lag daran, dass wir so viel schlechter waren als bisher – und zwar durch die Bank (wobei sich einige besonders mit Schlafmützigkeit hervortaten). Aber ein Pranger hilft nicht. Also rannten wir einem 0:3-Rückstand hinterher. Wobei gar nicht so lange, denn in den Einzeln zeigten wir zwar nicht unbedingt die gewohnte Stärke, aber es reichte in der ersten Runde für Punkt um Punkt. Nur Jörg blieb chancenlos – wobei sein Gegner einen wahren Sahnetag hatte, das war stark, sehr stark. Trotzdem führten wir nach der ersten Runde 5:4 und alles schien zu unserer Zufriedenheit zu verlaufen. Fünf von sechs Einzeln gewonnen. Das versprühte Optimismus. Doch der war nicht angebracht, denn die Siegesserie hatte ihr Ende gefunden. Nur Jens und Rocky ließen nichts anbrennen und gewannen auch ihre zweiten Einzel locker. Genauso locker gingen allerdings die anderen Einzel hinfort. Christoph fand nicht ins Spiel, Sebastian hatte kein Konzept gegen des Gegners Aufschläge, Jörg spielte viel zu passiv und das Gleiche galt auch für Benjamin. Nur den Ball auf die Platte bringen, reichte nicht. Und so war der erste Punkt futsch. Nachdem wir in sechs Spielen insgesamt acht Spiele abgegeben hatten, hatten wir nun acht Spiele in einem einzelnen Spiel verloren. Sehr unklug. Und es folgte ja noch ein Doppel, die ja zu Beginn äußerst stark waren. Stark bescheiden. Aber mit drohender Niederlage im Auge rissen sich Christoph und Jörg zusammen und sicherten uns das Unentschieden. Pech war das nicht. Eher Montagabendtrantütigkeit. 6. SpieltagTV Sürth II vs. DJK spinfactory Köln II: 3:9 Wir konnten getrost mit breiter Brust und großer Siegesgewissheit in den Kölner Süden nach Sürth fahren. Auch wenn die Sürther auf dem zweiten Tabellenplatz harrten. Denn das Team, das wir aufboten, muss erst einmal eine Mannschaft schlagen. Da dürften sich so einige Zahnärzte freuen, die ausgebissene Zähne wieder implantieren müssen. Mit Jan und Sven im oberen Paarkreuz und der fast sonstigen kompletten Truppe dürfte höchstens der Primus Habbelrath der Mannschaft Paroli bieten können (wenn alles so läuft, wie man es sich so denkt, wie es laufen sollte, aber selten beim Tischtennis tut). So kam es, wie es kommen sollte: Ein klarer Sieg wurde eingefahren. Der allerdings einige Startschwierigkeiten hatte. Nach sechs Partien stand es 3-3. Ein Doppel, etwas überraschend, Sven und Dirk zogen den Kürzeren. Auch Herberts Spiel war auf Messers Schneide, denn Sieg oder Niederlage lagen weniger in Herberts blockenden Händen als vielmehr in den schnell schlagenden Händen seines Gegenübers. Doch wie so häufig lagen in der Ruhe die Kraft und der Sieg. Nun war die Ravioli-Dose ausgelöffelt. Es hieß Mund abwischen, Spiel eintüten. Gesagt, getan. Ein souveräner Jürgen, ein starker Jan, ein nervenstarker Sven und ein vorhandstarker Helmut machten den Sack zu.
DJK spinfactory Köln III vs. TTC Lövenich III: 9:1 Eigentlich sollte es jetzt so richtig losgehen: der Ernst des Lebens oder zumindest der Saison, die erste Bestehungsprobe, unsere Reifeprüfung als Aufstiegsaspirant, der Beweis, dass wir echte Tischtennismänner sind. Es ging gegen den Tabellenzweiten aus Lövenich. Denn, so wie es der Zufall der Spielplangestaltung wollte, traten wir in den ersten fünf Partien gegen die fünf Letztplatzierten an – Herausforderung sah anders aus. Spannung auch. Nun also gegen den verlustpunktfreien Zweiten. Doch Spannung sah wieder anderes aus. Zwar waren die Spiele auf einem anderen spielerischen Niveau, hier und da waren gerade Ballwechsel, Topspins und dergleichen zu sehen, dennoch war nach den Doppeln der Sack schon gut gefüllt und das Zuschnüren ein Kinderspiel. Wieder 3:0, macht summa summarum nach sechs Spielen: achtzehnzunull Doppel! Und wie in den Spielen zuvor, kam die größte Gegenwehr im oberen Paarkreuz auf. Christoph verlor sein erstes Saisonspiel. Man konnte sich nicht ganz dem Eindruck verwehren, dass der erste Satz ihm zu leicht fiel. Konzentration weg, Spiel weg. Das war es dann aber mit Niederlagen und – wenn wir ehrlich sind – mit knappen Spielen. Nie hatten wir das Gefühl, dass das eine oder andere Spiel noch verloren gehen könnte. Dafür waren wir nämlich – seien wir wieder ehrlich – zu gut (Bescheidenheit kann eine falsche Tugend sein). 5. Spieltag DJK spinfactory Köln II vs. TTC Lövenich II: 9:1 Hola, damit hatte wohl keiner gerechnet, mit einem so deutlichen Sieg. Nun hatte aber auch keiner damit gerechnet, dass Lövenich ohne oberes Paarkreuz gegen uns antrat. Aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul, sondern führt ihn brav in den Stall, wo er gebrandmarkt und mit zwei Punkten auf der Habenseite versehen wird. In den Stall ging das Pferd, also das Spiel, ohne großes Aufbocken. Nur ganz, ganz am Anfang zierte es sich ein bisschen. Ausgerechnet das Spitzendoppel ließ denkbar knapp einen Punkt an der Platte. Der Rest war ein leichter Trab mit leichtem Aufbegehren (Helmut gegen Redemann und Mazolli gegen Schüler). So einfach wird es in Zukunft gegen Lövenich nicht mehr. . TSV Immendorf II vs. DJK spinfactory Köln III: 0:9 Nun es doch noch geklappt: die Reine Weste. Das jungfräuliche Spiel. Eine unsträfliche Geschichte. Schlicht: ein sauberes Neun-zu-Null. Mit großem Bammel und einer Extra-Ladung Windeln fuhren wir nicht nach Immendorf, schließlich holten wir in der Vorsaison gegen die Immis 3:1-Punkte – allerdings gegen die 1. Mannschaft und jetzt ging es gegen die zweite. Ein Sieg war einprogrammiert. Doch im Doppel taten wir uns ungewöhnlich schwer. Christoph und Jörg quälten sich in 5. Sätzen und Sebastian und Christian mussten gar zwei Matchbälle abwehren. Und die Qual ging weiter: Jens kämpfte mit sich und des Gegners Material. Am Ende nach vier Sätzen erfolgreich. Wäre es ganz schlecht verlaufen, hätte es zu diesem Zeitpunkt 1 zu 3 stehen können. Tat es nicht und von nun an fluppte es. So gut, dass Jörg in seinem Spiel mit 13 Punkten in Folge begann. Es wurde kurz und schmerzlos – kein Satz zog mehr von dannen, kein Satz ging in die Verlängerung. Nach überschaubarer Spielfilmlänge von 90 Minuten warteten Duschen und Bier.
4. SpieltagTTC BW Brühl-Vochem IV vs. DJK spinfactory Köln II: 9:7 Da Spielberichte auch wichtigste Lebenstipps geben dürfen, das Wichtigste vorab. Wer nach Brühl-Vochem ziehen möchte, sollte bedenken, dass es in dem (wahrscheinlich) sehr beschaulichen Stadtteil weder Kneipen noch Kioske gibt. Wer hingegen hochgeklappte Bürgersteige mag, wird hier fündig. Fuchs und Igel sagen sich hier sicherlich auch Gute Nacht; das haben wir aber nicht mit eigenen Augen gesehen. Ich erwähne das nur, weil das Spiel bis halb zwölf nachts ging und wir eine halbe Stunde kalten Fußes und trockener Kehle auf die Bahn warten mussten. Und das nach so einem Spiel. Denn eigentlich waren die Erwartungen recht gering. Das obere Paarkreuz fehlte und Jürgen ebenso. Drei zu drei hieß das Verhältnis. Drei aus der 2. und drei aus 3. Mannschaft. Und der Beginn war auch nicht vielversprechend. Mit Mühe und Not konnte ein Doppel nach Hause geschaukelt werden (Jens und Rocky) und oben vergab Helmut erst einmal einen Matchball, während Dirk nahezu ohne Chance war. 1:4, alles wie gedacht. Den ersten Gedankenbruch schaffte Jens, der gegen den favorisierten Adams die größere Gelassenheit an den Abend legte und so die knappen Sätze gewann. Schön wäre nun ein Sieg von Uli gewesen, doch schön war nicht. Für schön war an diesem Abend Rocky zuständig, der nicht nur Doppel gewann, sondern ganz seinem Herzen jungfräulich blieb; denn auch sein zweites Einzel holte er. Jörg verlor sein erstes. 3:6 stand es. Und schnell 3:7, da Helmut keine Antworten auf des Gegners Aufschläge fand. Nun kam die Zeit der sehr, sehr knappen Spiele. Von vieren gingen drei an uns; vier wären besser gewesen, da Jens schon 2:0 in Sätzen führte, bevor ihm etwas die Puste ausging und sein Gegner mindestens vier Mal blockte, was Jensens Puste auch nicht gut tat. Aber sowohl Dirk als auch Uli und Jörg sicherten sich den 5. Satz und damit das Abschlussdoppel, da wie gesagt Rocky sehr, sehr schön spielte. Leider musste jenes Doppel gewonnen werden – und Helmut und Uli harmonierten nicht so herzlich, wie es gut gewesen wäre. Sagen wir es so – ein Spitzendoppel sieht anders aus. So verloren wir leider nach guter Leistung und großem Kampf das Spiel. Und eine Bierbelohnung gab es auch nicht – zumindest nicht in Brühl. Aber irgendwann fuhr ja die Bahn ins gesegnete Köln.
DJK spinfactory Köln III vs. DJK Bergheim II: 9:3 Bergheim sollte die erste ernsthafte Prüfung des Teams werden, doch die schwer gebeutelten Bergheimer, einer ihrer Spieler verstarb vor zwei Wochen während des Spieles, mussten mit einigen Ersatzspielern antreten (auch von hier aus, noch einmal unser Beileid). Nun war zu deutlich sichtbar, wer ist Stamm und wer ist Ersatz. Da lagen sogenannte Tischtenniswelten bis Tischtennisgalaxien dazwischen, so dass recht früh klar war, auch hier gehen wir mehr oder weniger ungefährdet als Sieger von der Platte. Dass in kompletter Aufstellung das eine haarige Angelegenheit geworden wäre, zeigte sich daran, dass wir oben nur einen Punkt ergattern konnten - und selbst der kostete Mühe und Spielkunst. Jens gelang es im zweiten Einzel. Jörg hingegen musste zwei Mal sich beim Gegner bedanken; einmal nach klarer Sache und einmal nach enger Kiste. Knapp waren dann noch die Spiele gegen die Bergheimer Nummer drei, Urbach, der sonst unten spielt. Die restlichen Spiele waren, höflich ausgerückt, Routine. Da brannte noch nicht einmal ein Teelichtchen an. Am Donnerstag dürfte es noch einmal ein leichtes Aufgalopp geben und dann wird es nun endgültig ernst.
3. Spieltag DJK spinfactory Köln vs. TTC Mödrath: 9:1Jörns Blitzgenesung sei Dank: Zum ersten (und wahrscheinlich letzten) Mal in der Hinserie trat die 1. Mannschaft komplett an und zeigte prompt, welches Potenzial in ihr steckt (auch wenn man hinzufügen muss, dass die Mödrather auf zwei Spieler verzichten mussten). Schon nach den Doppeln war klar, hier geht nicht nur was, hier geht eine ganze Menge. 3:0, wobei ausgerechnet das Spitzendoppel bis zum letzten Punkt kämpfen musste. Bis zum letzten Punkt kämpfen hieß es auch für Benjamin, dem es – von außen betrachtet – ein wenig an Lockerheit fehlte. Aber in den entscheidenden Momenten hatte er die richtigen Mittel, meist effetvoller Spin, parat. Ebenso wie Christian, der fast immer hinten lag, aber durch Kampf und spektakuläre Bälle sich seinen knappen Sieg sicherte. Nur Stephan musste sich am Ende des Abends geschlagen geben, wobei er zwei Sätze wie der sichere Sieger aussah, bevor das Spiel komplett an ihm vorbeilief. Die anderen Jungs, Sören, Jörn und Mirco, hatten kaum Probleme ihre Partien ins Trockene zu bringen; sie spielten gut, schlicht besser als ihre Gegner. Ein schöner Sieg, der vielleicht ein wenig hoch ausgefallen ist, aber der beruhigt.
DJK spinfactory Köln II vs. TTC Mödrath III: 9:3 Ebenso Jörns Blitzgenesung war es zu verdanken, dass die 2. Mannschaft mit Jan und Sven gegen Mödrath an die Platte trat. Ein Pfund, das mächtig wog. 4 zu 0 Punkte im oberen Paarkreuz – und das gegen gute Leute. Insbesondere Sven wusste durch hervorragende Aufschläge und Blocks zu glänzen. Damit war die Suppe schon fast ausgelöffelt. Zudem gingen alle knappen Einzel an uns. Jan holte einen 0:2-Satzrückstand auf, Artur einen 1:2-Rückstand und Helmut rief im 5. Satz seine beste Leistung ab. Aber auch die Verlierer mussten sich nicht grämen. Zu deutlich war zu sehen, dass den beiden Dirks ihre Gegner so gar nicht lagen. Dirk R. fehlten gegen den guten Abwehrspieler Glagow die offensiven Mittel; Dirk Th. fehlte gegen das variantenreiche Spiel Schoulens das Konzept. Und dem verlorenen Doppel fehlte das Eingespieltsein. Schwamm drüber. Der Sieg war überzeugend und klar – und wurde nur durch eine etwas seltsame Aktion zweier Gästespieler getrübt, die sportlich ausgetragene Entscheidungen nicht quittieren und den bei der Begrüßung von ihnen gesagten Satz: „Die bessere Mannschaft möge gewinnen“ ad absurdum führen wollten. Aber darüber legen wir den Mantel des Schweigens.
TTG Langenich IV vs. DJK spinfactory Köln III: 1:9 Diesmal traf es Jens. Einer musste in den ersten drei Spielen bisher immer die Verliererkarte ziehen. Für ein zu null reicht es nicht; aber das ist auch zweitrangig, solange wir weiter so souverän die Siege einfahren. Allerdings wird dies nicht der Fall sein, da nun schwere Aufgaben warten. Auch gegen Langenich hätte es durchaus knapper ausfallen können, denn Rocky und Jens lagen im Doppel 1 zu 2 in Sätzen und 4 zu 10 in Punkten hinten, bevor sie eine fast unvorstellbare Aufholjagd hinlegten und nicht nur die sechs Matchbälle abwehrten, sondern in der Folge dem Gegner nur noch zwei Punkte gönnten. 19:2 Punkte und das nach zwei verloren Sätzen. Ähnliches leistete Christoph, der im zweiten Spiel 1 zu 2 und 7 zu 10 hinten lag, den Satz noch eroberte und im Fünften fast mühelos gewann. Den anderen Spielen fehlte es aber an Dramatik. Nur Thomas musste über die volle Distanz kämpfen, sonst zeigte sich doch die spielerische Überlegenheit zu deutlich.
TTG Langenich V vs. DJK Spinfactory Köln IV: 4 : 9Prinzipiell erscheint das Ergebnis recht aussagekräftig, dennoch war es zwischenzeitlich nicht als ein solches, eindeutig absehbar. Diesmal wurde die Doppelaufstellung im Vorfeld etwas gemixt. Nach den Doppeln lag die Mannschaft mit 1:2 in Führung. Thomas, Kamran und Oliver erweiterten diese zum 1:5! Werner hingegen musste sich der forschen Jugend und ihrem progressiven Spielstil geschlagen geben. Wilfried legte eine extra Trainingseinheit Schupfen hin, und weiß spätestens jetzt besser als so manch Anderer wie lang sich Ballwechsel ziehen können. Leider reichte es nicht ganz für einen Punkt. Dieter kennt das wahrscheinlich im Bezug auf ein Spiel und erfreute die Mannschaft wieder einmal mit einem fünften Satz. Doch leider reichte es auch hier nicht ganz und irgendwie fehlte das Händchen zum Schluss. Plötzlich fanden Kamran, Thomas und auch Werner gefallen an Dieters Strategie und taten es ihm gleich, eine Entscheidung im fünften Satz herbeizuführen. Dies sorgte dafür, dass alle Betroffenen, sowohl Spieler als auch Zuschauer, gefühlte 20 Jahre gealtert sind. Glücklicherweise konnten sich alle drei behaupten und so konnte Oliver dann guten Gewissens sein Spiel für sich entscheiden und die Mannschaft damit den Sieg nach Hause bringen! Zwischenzeitlich machte sich bemerkbar, dass es derzeit irgendwie an der gewohnt souveränen Sicherheit fehlt. Hoffen wir mal, dass diese sich in nächsten Spielen wieder findet. Andererseits könnte es auch daran liegen, dass man sich nach der 1:5 Führung einfach schon zu früh auf sein, schon vor Beginn des Spiel, wohlverdientes Kölsch freute... Des Weiteren beglückwünschen wir Wilfried dazu, dass er nun endlich seine wohlverdiente Rente auf den Kopf hauen darf.
2. SpieltagTV 1860 Erkelenz vs. DJK spinfactory Köln: 6:9Da der Autor einen wohlverdienten Kurzurlaub einlegte, hier ein ausführlicher Spielbericht aus der RP (ja, ja, auf dem Lande wird über Tischtennis berichtet). Spielbericht aus der Rheinischen Post DJK Spinfactory Köln IV vs. Pesch VI 8 : 8Schon vor Beginn der Spiele machte sich latent das Gefühl breit, dass die "Jungebliebenen" von Pesch es der Mannschaft nicht unbedingt einfach machen wollten. Dies wurde kurz darauf durch einen Rückstand von 1:2 nach den Doppeln deutlich. Thomas und Kamran mussten sich ebenso wie Dieter und Ralf relativ deutlich in ihren Doppeln geschlagen geben. Christian und Oliver konnten ihres hingegen souverän für sich entscheiden. Kamran hatte das Vergnügen sich mit der Rarität eines "Penholder"-Spielers messen zu dürfen. Sein Sieg führte zum kurzeitigen Ausgleich. Thomas plagte die Unsicherheit durch den bisher ungewohnten, neuen Schläger, was dazu führte, dass er sein Einzel trotz knapper und hartumkämpfter Sätze 0:3 abgeben musste. Wir verbuchen es einfach mal unter der Rubrik Materialfehler. Christian und Oliver sorgten ohne lange Umschweife für das 4:3 und somit die erste Führung in Sachen Punkten. Leider ließ Pesch es sich nicht nehmen im Gegenzug ein 4:5 herbeizuzaubern. Ralph und Dieter fehlte leider ebenso die geliebte Sicherheit wie Thomas. Kamran sorgte erneut für einen Ausgleich und so Stand es nun 5:5! Thomas konnte sein Spiel ebenso locker nach Hause bringen und rehabilitierte sich damit. Unter den Zuschauern und innerhalb der Mannschaften machte sich Anspannung breit. Jedem war bewusst, dass es spätestens von nun an eng werden würde. Umso emotionsgeladener ging es zur Sache. Christian hatte die Aufgabe ein wenig die Noppen des Gegners zu bearbeiten. Leider war es eher umgekehrt und so verlor er. Dennoch dürfte die Revanche in der Rückrunde zu seinen Gunsten ausfallen. Oliver lag in seinem Spiel relativ schnell 0:2 in Sätzen hinten und überraschte dann jedoch umso mehr mit einem 3:2 Sieg. Ralph und Dieter konnten ihre Gegner jedoch nicht bezwingen und somit ging Pesch mit 7:8 in Führung. Das Entscheidungsdoppel über Sieg oder Ausgleich durften Kamran und Thomas bestreiten. Durch ihren Sieg brachten sie der Mannschaft den Ausgleich! Möglicherweise waren es der Respekt vor dem Alter, eine ungünstige Konstellation von Sonne, Mond und Sternen oder aber auch einfach nur mindestens 280 Jahre Erfahrungsvorsprung, die einem Sieg an diesem Abend im Wege standen. Dennoch war die wohl erheiterndste und treffendste Aussage: "Tischtennis-Spieler sind doch alle bekloppt!" Denkt mal drüber nach! 1. SpieltagDJK spinfactory Köln vs. TuRa Oberdrees: 4:9Jugend schützt vor Können nicht. Das bekamen Benjamin und Stefan zu spüren. Gegen die Oberdreeser Nummer zwei, einem Knaben von zarten 12 Jahren, mussten beide im 5. Satz die Segel streichen. Den Jungen wird man wahrscheinlich bald in anderen Regionen und Klassen wiedersehen. Für Benjamin war dies zudem die erste Niederlage nach über einem Jahr. Ähnliches gilt für die Mannschaft. Eine Klasse höher hängen die Trauben nun doch höher. Auch wenn bis zum 4-4 alles nach einer ausgeglichen und spannenden Partie aussah. Doch dann riss der Faden und die 5.-Satz-Niederlagen von Sven und Stefan ließen die Waage auf die falsche Seite kippen. Sorgen sollten man sich allerdings keine machen, da Oberdrees wahrscheinlich zu den besseren Teams der Liga gehört – mit dem Potenzial und Talent im oberen Paarkreuz. Schlechter wird der Junge nicht.
DJK spinfactory Köln II vs. 1. FC Köln VII: 7:9Ein gelungener Saisonauftakt sieht anders aus. Da tänzeln die Beine, die Vorhand rotiert, das Händchen vibriert, die Siege gehen leicht von der Hand. Aber dass der Anfang nicht leicht wird, war klar. Mit Jan und Sven fehlte das obere Paarkreuz und dazu noch Jürgen. Und einige Spieler hatten auch noch nicht das optimale Trainingspensum hinter sich gebracht. So wurde der FC zum ersten Formbarometer, eine Mannschaft, die laut Aufstellung eher in den hinteren Regionen der Tabelle erwartet werden darf. Wir nun offensichtlich auch, wenn wir – wie zu erwarten – nicht in Bestbesetzung antreten. Zwar wurde es eine enge Kiste, aber Ende fehlt das nötige Quäntchen Glück oder Training. 5 Spiele gingen im fünften Satz verloren. Davon zwei zu neun. Besonders ärgerlich: die Doppel. Uli und Dirk Thelen vergeigten eine 2-0-Satzfürhung und das Abschlussdoppel ging nach hartem Kampf und Hin und Her zu 9 im Fünften an die Gäste. Die Niederlage war besiegelt.
DJK Löwe Köln III vs. DJK spinfactory Köln III: 2:9So richtig wussten wir nicht, wo wir dran sind. Beim ersten Spiel fehlten direkt zwei Leute, Christoph und Benjamin, und der Gegner war laut Clicktt-Aufstellung nicht zu unterschätzen. Doch schon die Eindrücke beim Einspielen, die man aus leid- und freudvoller Erfahrung nicht auf die goldene Waage legen soll, signalisierten uns: Da müsste was gehen. Und es ging. Locker. Flockig. Spätestens nach den Doppeln war klar, heute wird gewonnen. Zu sehr zeigte sich die spielerische Überlegenheit. Da tat es auch keinen Abbruch, dass Jens zweieinhalb Sätze vor sich hin dilettierte, bevor er den Bogen doch noch herausbekam. Und Rocky nicht 30 % seiner Trainingsleistung ins Spiel retten konnte und klar verlor. Die anderen Spiele waren zu deutlich. Ob Jörg, Sebastian oder Kamran. Lediglich Oli spielte wie am Vortag nur den ersten Satz erfolgreich, bevor er – allerdings gegen einen guten Gegner – einbrach. Den Sieg machten dann Jörg und Jens wiederum mit klaren Angelegenheiten klar. So kann es weitergehen.
Efferen IV vs. DJK Spinfactory Köln IV: 3:9Was für ein Tag?! Oder besser noch: "Was für ein Abend?!" Voller Vorfreude, mit großen Erwartungen und einem noch größeren Willen zum Sieg, sah unsere vierte Mannschaft positiv und mit funkelnden Augen dem Saisonauftakt entgegen. Und um "Sie" wie versprochen zumindest namentlich zu erwähnen, konnte sich Dieters lange Zeit verschollene "Pampelmuse" dies ebenso wenig nehmen lassen. Das harte Training vor und nach der Spielpause machte sich schnell bezahlt und so ging die Mannschaft trotz anfänglicher Aufregung ("Lampenfieber"?!) mit 2:1 in Führung. Leider mussten sich Thomas und Dieter in ihrem hart umkämpften Doppel in der Verlängerung des 5. Satzes geschlagen geben. Daraufhin konnten Thomas und Kamran die Führung weiter ausbauen und den Weg für den Sieg ebnen. Leider gelang es Niko nicht, dies fortzusetzen, was jedoch Christian scheinbar noch mehr anstachelte, der "Anti"-Fraktion ordentlich einzuheizen. Dieter und sein Kontrahent lieferten sich ein spannendes Duell, welches Dieter im 5. Satz für sich entscheiden konnte. Wahrscheinlich beabsichtige er seinen Gegner auf Herz und Nieren, vor allem in Sachen Ausdauer und Konzentration, zu prüfen. Jedoch musste auch Oliver sich geschlagen geben, der sich zwar zunächst im ersten Satz mit 11:0 behaupten konnte, doch dann aufgrund eines mysteriösen Fluches sein Spiel 1:3 in Sätzen verlor. Kamran und Thomas konnten auch ihr zweites Spiel souverän für sich entscheiden. Schlussendlich lies sich Christian nicht durch die Hartnäckigkeit seines Gegner beirren und gewann sein nervenaufreibendes, über 5 Sätze andauerndes Spiel. Der Sieg der Mannschaft war perfekt. Die Ziele für die Saison sind klar gesteckt und der Saisonauftakt mit dem dazugehörigen und vor allen Dingen verdienten Sieg, war der erste Schritt in die richtige Richtung.
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