Pulheimer SC IV vs. DJK spinfactory Köln III: 8:8

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Pulheimer SC IV vs. DJK spinfactory Köln III: 8:8

Pulheimer SC IV vs. DJK spinfactory Köln III: 8:8

Oh Mann! Hätte uns vor dem Spiel jemand gesagt, „Ihr Flachzangen gebt heute einen Punkt gegen Pulheim ab“, hätten wir geantwortet: „Selber Flachzange. Nie und nimmer. Eher wird die Erde wieder eine Scheibe.“ Denn zu stark war das 9:0 der Vorrunde in Erinnerung. So kann man sich täuschen. Wie kam es dazu?

Fangen wir mit den Fakten an: Pulheim spielte mit einer runderneuerten Aufstellung. Vom Vorrundenteam war nur noch das untere Paarkreuz anwesend, wobei die jetzige 6 in der Hinrunde noch oben gespielt hatte. Das hieß: Einerseits wurde die Mannschaft umgewürfelt, andererseits kam ein neues oberes Paarkreuz hinzu, dass aber keine Furcht einflößende TTR-Werte aufwies. Zudem spielten wir mit Ersatz; Werner Trumpa musste ran.

Dennoch: Nach dem Gesetz des TTRs und dem Gesetz der Erfahrung sollte es trotzdem klar reichen. Tat es nicht. Kommen wir also zu den Unwägbarkeiten eines Tischtennisspiels. Die Doppel: Da unsere Mannschaft mit Rocky und Neuzugang Christoph Repplinger ebenfalls umgestellt wurde, mussten wir neu würfeln und das misslang gehörig. Rocky und Johnny harmonierten ebenso wenig wie Christoph und Jens. Das war gar nix. Umso erstaunlicher, dass der einzige Punkt von Herbert und Werner kam. Und damit ist klar, dass Werner überhaupt keine Schuld am Punktverlust trifft; er hatte sein Soll mehr als erfüllt.

Wir lagen 1:2 zurück, wo mindestens ein 2:1, wenn nicht gar 3:0 stehen musste. Alsbald 1:3, denn Christoph verlor nach gewonnenen Satz Faden und Anspannung. Doch dann schien alles seinen erwarteten Gang zu gehen. Rocky hatte nur partiell Mühe, ebenso Herbert und Johnny. Jens mühte sich da schon mehr und zitterte einen 5-Satz-Sieg nach Hause. Werner sah, dass ein 2-Klassen-Unterschied halt einen Unterschied macht. Wir führten 5:4 und hofften auf einen 9:4-Sieg – und danach sah es auch lange aus. Rocky gewann souverän sein zweites Spiel, Christoph tat ihm gleich. Die Mitte sollte ebenfalls zuschlagen. Sollte. Johnny verspielte im entscheidenden Augenblick den Sieg. Im 2. Satz führte er 10:8 und produzierte zwei leichte Fehler, im 5 Satz lag er mit 8:5 vorne und vergab beste Chancen. Und Herbert haderte mit den Netzbällen seines Gegners und dessen passivem Spiel. Die Chance auf einen schnellen Sieg war vertan. Jens hatte zwar wenig Mühe, doch es war vorauszusehen, dass Werner nicht gewinnen konnte. Es kam zum Abschlussdoppel. Und Rocky und Johnny zeigten – na ja, ungefähr die gleiche Leistung des  Startdoppels. Das passt nicht. Und so passte auch der Rückrundenauftakt nicht.